┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Sonntag, 25 M├Ąrz 2018
Palmsonntag



Buch Jesaja 50,4-7.
Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines J├╝ngers, damit ich verstehe, die M├╝den zu st├Ąrken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn h├Âre wie ein J├╝nger.
Gott, der Herr, hat mir das Ohr ge├Âffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zur├╝ck.
Ich hielt meinen R├╝cken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schm├Ąhungen und Speichel.
Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich wei├č, dass ich nicht in Schande gerate.


Psalm 22(21),8-9.17-18.19-20.23-24.
Alle, die mich sehen, verlachen mich,
verziehen die Lippen, sch├╝tteln den Kopf:
┬źEr w├Ąlze die Last auf den Herrn,
der soll ihn befreien!
Der rei├če ihn heraus, wenn er an ihm solch Gefallen hat.┬╗

Viele Hunde umlagern mich,
eine Rotte von B├Âsen umkreist mich.
Sie durchbohren mir H├Ąnde und F├╝├če.
Man kann all meine Knochen z├Ąhlen;
sie gaffen und weiden sich an mir.

Sie verteilen unter sich meine Kleider
und werfen das Los um mein Gewand.
Du aber, Herr, halte dich nicht fern!
Du, meine St├Ąrke, eil mir zu Hilfe!

Ich will deinen Namen meinen Br├╝dern verk├╝nden,
inmitten der Gemeinde dich preisen.
Die ihr den Herrn f├╝rchtet, preist ihn,
ihr alle vom Stamme Jakobs, r├╝hmt ihn;
erschauert alle vor ihm, ihr Nachkommen Israels!




Brief des Apostels Paulus an die Philipper 2,6-11.
Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,
sondern er ent├Ąu├čerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott ├╝ber alle erh├Âht und ihm den Namen verliehen, der gr├Â├čer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt: "Jesus Christus ist der Herr" - zur Ehre Gottes, des Vaters.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 14,1-72.15,1-47.
Es war zwei Tage vor dem Pascha und dem Fest der Unges├Ąuerten Brote. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer M├Âglichkeit, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu t├Âten.
Sie sagten aber: Ja nicht am Fest, damit es im Volk keinen Aufruhr gibt.
Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Auss├Ątzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergef├Ą├č voll echtem, kostbarem Narden├Âl, zerbrach es und goss das ├ľl ├╝ber sein Haar.
Einige aber wurden unwillig und sagten zueinander: Wozu diese Verschwendung?
Man h├Ątte das ├ľl um mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben k├Ânnen. Und sie machten der Frau heftige Vorw├╝rfe.
Jesus aber sagte: H├Ârt auf! Warum lasst ihr sie nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.
Denn die Armen habt ihr immer bei euch, und ihr k├Ânnt ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht immer.
Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat im voraus meinen Leib f├╝r das Begr├Ąbnis gesalbt.
Amen, ich sage euch: ├ťberall auf der Welt, wo das Evangelium verk├╝ndet wird, wird man sich an sie erinnern und erz├Ąhlen, was sie getan hat.
Judas Iskariot, einer der Zw├Âlf, ging zu den Hohenpriestern. Er wollte Jesus an sie ausliefern.
Als sie das h├Ârten, freuten sie sich und versprachen, ihm Geld daf├╝r zu geben. Von da an suchte er nach einer g├╝nstigen Gelegenheit, ihn auszuliefern.
Am ersten Tag des Festes der Unges├Ąuerten Brote, an dem man das Paschalamm schlachtete, sagten die J├╝nger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl f├╝r dich vorbereiten?
Da schickte er zwei seiner J├╝nger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug tr├Ągt. Folgt ihm,
bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister l├Ąsst dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen J├╝ngern das Paschalamm essen kann?
Und der Hausherr wird euch einen gro├čen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon f├╝r das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles f├╝r uns vor!
Die J├╝nger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.
Als es Abend wurde, kam Jesus mit den Zw├Âlf.
W├Ąhrend sie nun bei Tisch waren und a├čen, sagte er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern, einer von denen, die zusammen mit mir essen.
Da wurden sie traurig, und einer nach dem andern fragte ihn: Doch nicht etwa ich?
Er sagte zu ihnen: Einer von euch Zw├Âlf, der mit mir aus derselben Sch├╝ssel isst.
Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift ├╝ber ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. F├╝r ihn w├Ąre es besser, wenn er nie geboren w├Ąre.
W├Ąhrend des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib.
Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den J├╝ngern, und sie tranken alle daraus.
Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das f├╝r viele vergossen wird.
Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes.
Nach dem Lobgesang gingen sie zum ├ľlberg hinaus.
Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet alle an mir Ansto├č nehmen und zu Fall kommen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe zerstreuen.
Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galil├Ąa vorausgehen.
Da sagte Petrus zu ihm: Auch wenn alle an dir Ansto├č nehmen - ich nicht!
Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Noch heute nacht, ehe der Hahn zweimal kr├Ąht, wirst du mich dreimal verleugnen.
Petrus aber beteuerte: Und wenn ich mit dir sterben m├╝sste - ich werde dich nie verleugnen. Das gleiche sagten auch alle anderen.
Sie kamen zu einem Grundst├╝ck, das Getsemani hei├čt, und er sagte zu seinen J├╝ngern: Setzt euch und wartet hier, w├Ąhrend ich bete.
Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst,
und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betr├╝bt. Bleibt hier und wacht!
Und er ging ein St├╝ck weiter, warf sich auf die Erde nieder und betete, dass die Stunde, wenn m├Âglich, an ihm vor├╝bergehe.
Er sprach: Abba, Vater, alles ist dir m├Âglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst, soll geschehen.
Und er ging zur├╝ck und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: Simon, du schl├Ąfst? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben?
Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
Und er ging wieder weg und betete mit den gleichen Worten.
Als er zur├╝ckkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen; und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten.
Und er kam zum drittenmal und sagte zu ihnen: Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Es ist genug. Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den S├╝ndern ausgeliefert.
Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verr├Ąter, der mich ausliefert, ist da.
Noch w├Ąhrend er redete, kam Judas, einer der Zw├Âlf, mit einer Schar von M├Ąnnern, die mit Schwertern und Kn├╝ppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern, den Schriftgelehrten und den ├ältesten geschickt worden.
Der Verr├Ąter hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart und gesagt: Der, den ich k├╝ssen werde, der ist es. Nehmt ihn fest, f├╝hrt ihn ab, und lasst ihn nicht entkommen.
Und als er kam, ging er sogleich auf Jesus zu und sagte: Rabbi! Und er k├╝sste ihn.
Da ergriffen sie ihn und nahmen ihn fest.
Einer von denen, die dabeistanden, zog das Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab.
Da sagte Jesus zu ihnen: Wie gegen einen R├Ąuber seid ihr mit Schwertern und Kn├╝ppeln ausgezogen, um mich festzunehmen.
Tag f├╝r Tag war ich bei euch im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht verhaftet; aber das ist geschehen, damit die Schrift in Erf├╝llung geht.
Da verlie├čen ihn alle und flohen.
Ein junger Mann aber, der nur mit einem leinenen Tuch bekleidet war, wollte ihm nachgehen. Da packten sie ihn;
er aber lie├č das Tuch fallen und lief nackt davon.
Darauf führten sie Jesus zum Hohenpriester, und es versammelten sich alle Hohenpriester und Ältesten und Schriftgelehrten.
Petrus aber war Jesus von weitem bis in den Hof des hohepriesterlichen Palastes gefolgt; nun sa├č er dort bei den Dienern und w├Ąrmte sich am Feuer.
Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bem├╝hten sich um Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu k├Ânnen; sie fanden aber nichts.
Viele machten zwar falsche Aussagen ├╝ber ihn, aber die Aussagen stimmten nicht ├╝berein.
Einige der falschen Zeugen, die gegen ihn auftraten, behaupteten:
Wir haben ihn sagen h├Âren: Ich werde diesen von Menschen erbauten Tempel niederrei├čen und in drei Tagen einen anderen errichten, der nicht von Menschenhand gemacht ist.
Aber auch in diesem Fall stimmten die Aussagen nicht ├╝berein.
Da stand der Hohepriester auf, trat in die Mitte und fragte Jesus: Willst du denn nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen?
Er aber schwieg und gab keine Antwort. Da wandte sich der Hohepriester nochmals an ihn und fragte: Bist du der Messias, der Sohn des Hochgelobten?
Jesus sagte: Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen.
Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: Wozu brauchen wir noch Zeugen?
Ihr habt die Gottesl├Ąsterung geh├Ârt. Was ist eure Meinung? Und sie f├Ąllten einstimmig das Urteil: Er ist schuldig und muss sterben.
Und einige spuckten ihn an, verh├╝llten sein Gesicht, schlugen ihn und riefen: Zeig, dass du ein Prophet bist! Auch die Diener schlugen ihn ins Gesicht.
Als Petrus unten im Hof war, kam eine von den M├Ągden des Hohenpriesters.
Sie sah, wie Petrus sich w├Ąrmte, blickte ihn an und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen.
Doch er leugnete es und sagte: Ich wei├č nicht und verstehe nicht, wovon du redest. Dann ging er in den Vorhof hinaus.
Als die Magd ihn dort bemerkte, sagte sie zu denen, die dabeistanden, noch einmal: Der geh├Ârt zu ihnen.
Er aber leugnete es wieder ab. Wenig sp├Ąter sagten die Leute, die dort standen, von neuem zu Petrus: Du geh├Ârst wirklich zu ihnen; du bist doch auch ein Galil├Ąer.
Da fing er an zu fluchen und schwor: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet.
Gleich darauf kr├Ąhte der Hahn zum zweitenmal, und Petrus erinnerte sich, dass Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kr├Ąht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen.
Gleich in der Fr├╝he fassten die Hohenpriester, die ├ältesten und die Schriftgelehrten, also der ganze Hohe Rat, ├╝ber Jesus einen Beschluss: Sie lie├čen ihn fesseln und abf├╝hren und lieferten ihn Pilatus aus.
Pilatus fragte ihn: Bist du der K├Ânig der Juden? Er antwortete ihm: Du sagst es.
Die Hohenpriester brachten viele Anklagen gegen ihn vor.
Da wandte sich Pilatus wieder an ihn und fragte: Willst du denn nichts dazu sagen? Sieh doch, wie viele Anklagen sie gegen dich vorbringen.
Jesus aber gab keine Antwort mehr, so dass Pilatus sich wunderte.
Jeweils zum Fest lie├č Pilatus einen Gefangenen frei, den sie sich ausbitten durften.
Damals sa├č gerade ein Mann namens Barabbas im Gef├Ąngnis, zusammen mit anderen Aufr├╝hrern, die bei einem Aufstand einen Mord begangen hatten.
Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und bat, ihnen die gleiche Gunst zu gew├Ąhren wie sonst.
Pilatus fragte sie: Wollt ihr, dass ich den K├Ânig der Juden freilasse?
Er merkte n├Ąmlich, dass die Hohenpriester nur aus Neid Jesus an ihn ausgeliefert hatten.
Die Hohenpriester aber wiegelten die Menge auf, lieber die Freilassung des Barabbas zu fordern.
Pilatus wandte sich von neuem an sie und fragte: Was soll ich dann mit dem tun, den ihr den K├Ânig der Juden nennt?
Da schrien sie: Kreuzige ihn!
Pilatus entgegnete: Was hat er denn f├╝r ein Verbrechen begangen? Sie schrien noch lauter: Kreuzige ihn!
Darauf lie├č Pilatus, um die Menge zufrieden zu stellen, Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu gei├čeln und zu kreuzigen.
Die Soldaten f├╝hrten ihn in den Palast hinein, das hei├čt in das Pr├Ątorium, und riefen die ganze Kohorte zusammen.
Dann legten sie ihm einen Purpurmantel um und flochten einen Dornenkranz; den setzten sie ihm auf
und gr├╝├čten ihn: Heil dir, K├Ânig der Juden!
Sie schlugen ihm mit einem Stock auf den Kopf und spuckten ihn an, knieten vor ihm nieder und huldigten ihm.
Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Purpurmantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann f├╝hrten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.
Einen Mann, der gerade vom Feld kam, Simon von Zyrene, den Vater des Alexander und des Rufus, zwangen sie, sein Kreuz zu tragen.
Und sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgota, das hei├čt ├╝bersetzt: Sch├Ądelh├Âhe.
Dort reichten sie ihm Wein, der mit Myrrhe gew├╝rzt war; er aber nahm ihn nicht.
Dann kreuzigten sie ihn. Sie warfen das Los und verteilten seine Kleider unter sich und gaben jedem, was ihm zufiel.
Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.
Und eine Aufschrift auf einer Tafel gab seine Schuld an: Der K├Ânig der Juden.
Zusammen mit ihm kreuzigten sie zwei R├Ąuber, den einen rechts von ihm, den andern links.


Die Leute, die vorbeikamen, verh├Âhnten ihn, sch├╝ttelten den Kopf und riefen: Ach, du willst den Tempel niederrei├čen und in drei Tagen wieder aufbauen?
Hilf dir doch selbst und steig herab vom Kreuz!
Auch die Hohenpriester und die Schriftgelehrten verh├Âhnten ihn und sagten zueinander: Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen.
Der Messias, der K├Ânig von Israel! Er soll doch jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben. Auch die beiden M├Ąnner, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden, beschimpften ihn.
Als die sechste Stunde kam, brach ├╝ber das ganze Land eine Finsternis herein. Sie dauerte bis zur neunten Stunde.
Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Elo├», Elo├», lema sabachtani?, das hei├čt ├╝bersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Einige von denen, die dabeistanden und es h├Ârten, sagten: H├Ârt, er ruft nach Elija!
Einer lief hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Dabei sagte er: Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn herabnimmt.
Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.
Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.
Als der Hauptmann, der Jesus gegen├╝berstand, ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn.
Auch einige Frauen sahen von weitem zu, darunter Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus dem Kleinen und Joses, sowie Salome;
sie waren Jesus schon in Galil├Ąa nachgefolgt und hatten ihm gedient. Noch viele andere Frauen waren dabei, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren.
Da es R├╝sttag war, der Tag vor dem Sabbat, und es schon Abend wurde,
ging Josef von Arimath├Ąa, ein vornehmer Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte es, um den Leichnam Jesu zu bitten.
Pilatus war ├╝berrascht, als er h├Ârte, dass Jesus schon tot sei. Er lie├č den Hauptmann kommen und fragte ihn, ob Jesus bereits gestorben sei.
Als der Hauptmann ihm das best├Ątigte, ├╝berlie├č er Josef den Leichnam.
Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann w├Ąlzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes.
Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten, wohin der Leichnam gelegt wurde.






 
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