«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag der 3. Osterwoche

Apostelgeschichte 7,51-60.8,1a.
In jenen Tagen sagte Stephanus zu dem Volk, den Ältesten und den Schriftgelehrten: Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure VĂ€ter schon und nun auch ihr.
Welchen der Propheten haben eure VÀter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen VerrÀter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.
Als sie das hörten, waren sie aufs Ă€ußerste ĂŒber ihn empört und knirschten mit den ZĂ€hnen.
Er aber, erfĂŒllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stĂŒrmten gemeinsam auf ihn los,
trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu FĂŒĂŸen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese SĂŒnde nicht an! Nach diesen Worten starb er.
Saulus aber war mit dem Mord einverstanden.

Psalm 31(30),3cd-4.6.7b.8a.17.21ab.
Sei mir ein schĂŒtzender Fels,
eine feste Burg, die mich errettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich fĂŒhren und leiten.

In deine HĂ€nde lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich verlasse mich auf den Herrn.
Ich will jubeln und ĂŒber deine Huld mich freuen.

Lass dein Angesicht leuchten ĂŒber deinem Knecht,
hilf mir in deiner GĂŒte!
Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,30-35.
In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du?
Unsere VĂ€ter haben das Manna in der WĂŒste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Johannes Chrysostomus
Das wahre Himmelsbrot



 
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