┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



Jeden Tag das
Evangelium des Tages
per Email erhalten:
(kostenlos)


Ihre E-Mail Adresse:


E-Mail best├Ątigen:

















 

Donnerstag der 2. Fastenwoche

Buch Jeremia 17,5-10.
So spricht der Herr: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich st├╝tzt, und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf d├╝rrem W├╝stenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt.
Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verl├Ąsst und dessen Hoffnung der Herr ist.
Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu f├╝rchten, wenn Hitze kommt; seine Bl├Ątter bleiben gr├╝n; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unabl├Ąssig bringt er seine Fr├╝chte.
Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergr├╝nden?
Ich, der Herr, erforsche das Herz und pr├╝fe die Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten verdient, entsprechend der Frucht seiner Taten.

Psalm 1,1-2.3.4.6.
Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der S├╝nder geht,
nicht im Kreis der Sp├Âtter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
├╝ber seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserb├Ąchen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Bl├Ątter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber f├╝hrt in den Abgrund.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 16,19-31.
In jener Zeit sprach Jesus: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag f├╝r Tag herrlich und in Freuden lebte.
Vor der T├╝r des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschw├╝re war.
Er h├Ątte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Statt dessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschw├╝ren.
Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Scho├č getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben.
In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Scho├č.
Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge k├╝hlen, denn ich leide gro├če Qual in diesem Feuer.
Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er daf├╝r getr├Âstet, du aber musst leiden.
Au├čerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, un├╝berwindlicher Abgrund, so dass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.
Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters!
Denn ich habe noch f├╝nf Br├╝der. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.
Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie h├Âren.
Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.
Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht h├Âren, werden sie sich auch nicht ├╝berzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Gregor von Nazianz
Ein Armer lag vor seiner T├╝re



 
©Evangelizo.org 2001-2018