«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Montag der 17. Woche im Jahreskreis

Buch Exodus 32,15-24.30-34.
In jenen Tagen stieg Mose den Berg hinab, die zwei Tafeln der Bundesurkunde in der Hand, die Tafeln, die auf beiden Seiten beschrieben waren. Auf der einen wie auf der andern Seite waren sie beschrieben.
Die Tafeln hatte Gott selbst gemacht, und die Schrift, die auf den Tafeln eingegraben war, war Gottes Schrift.
Josua hörte das LÀrmen und Schreien des Volkes und sagte zu Mose: Horch, Krieg ist im Lager.
Mose antwortete: Nicht Siegesgeschrei, auch nicht Geschrei nach Niederlage ist das Geschrei, das ich höre.
Als Mose dem Lager nĂ€her kam und das Kalb und den Tanz sah, entbrannte sein Zorn. Er schleuderte die Tafeln fort und zerschmetterte sie am Fuß des Berges.
Dann packte er das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es im Feuer und zerstampfte es zu Staub. Den Staub streute er in Wasser und gab es den Israeliten zu trinken.
Zu Aaron sagte Mose: Was hat dir dieses Volk getan, dass du ihm eine so große Schuld aufgeladen hast?
Aaron erwiderte: Mein Herr möge sich doch nicht vom Zorn hinreißen lassen. Du weißt doch, wie böse das Volk ist.
Sie haben zu mir gesagt: Mach uns Götter, die uns vorangehen. Denn dieser Mose, der Mann, der uns aus Ägypten heraufgefĂŒhrt hat - wir wissen nicht, was mit ihm geschehen ist.
Da habe ich zu ihnen gesagt: Wer Goldschmuck trĂ€gt, soll ihn ablegen. Sie haben mir das Gold ĂŒbergeben, ich habe es ins Feuer geworfen, und herausgekommen ist dieses Kalb.
Am folgenden Morgen sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große SĂŒnde begangen. Jetzt will ich zum Herrn hinaufsteigen; vielleicht kann ich fĂŒr eure SĂŒnde SĂŒhne erwirken.
Mose kehrte zum Herrn zurĂŒck und sagte: Ach, dieses Volk hat eine große SĂŒnde begangen. Götter aus Gold haben sie sich gemacht.
Doch jetzt nimm ihre SĂŒnde von ihnen! Wenn nicht, dann streich mich aus dem Buch, das du angelegt hast.
Der Herr antwortete Mose: Nur den, der gegen mich gesĂŒndigt hat, streiche ich aus meinem Buch.
Aber jetzt geh, fĂŒhre das Volk, wohin ich dir gesagt habe. Mein Engel wird vor dir hergehen. Am Tag aber, an dem ich Rechenschaft verlange, werde ich ĂŒber ihre SĂŒnde mit ihnen abrechnen.

Psalm 106(105),19-20.21-22.23-24.
Unsere VĂ€ter machten am Horeb ein Kalb
und warfen sich vor dem Gussbild nieder.
Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein
gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst.

Sie vergaßen Gott, ihren Retter,
der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
Wunder im Lande Hams,
Furcht erregende Taten am Schilfmeer.

Da fasste er einen Plan, und er hÀtte sie vernichtet,
wĂ€re nicht Mose, sein ErwĂ€hlter, fĂŒr sie in die Bresche gesprungen,
so dass Gott sie im Zorn nicht vertilgte.
Sie verschmÀhten das köstliche Land;
sie glaubten seinen Verheißungen nicht.



Aus dem Heiligen Evangelium nach MatthÀus - Mt 13,31-35.
In jener Zeit erzÀhlte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker sÀte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es grĂ¶ĂŸer als die anderen GewĂ€chse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Und er erzĂ€hlte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsĂ€uert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.
Damit sollte sich erfĂŒllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkĂŒnde, was seit der Schöpfung verborgen war.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Petrus Chrysologus
Der Sauerteig, der die ganze Menschheit aufgehen lÀsst



 
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