«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Freitag der 1. Fastenwoche
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Cyprian (um 200-258), Bischof von Karthago und Märtyrer
Über das Gebet des Herrn, 23. Kapitel (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1918)

„Versöhne dich zuerst mit deinem Bruder“

Gott hat uns ja doch geboten, friedfertig, einträchtig und einmütig in seinem Hause zu wohnen (Ps 67,7 (Vulg.)), und er will, dass wir nach unserer Taufe so bleiben, wie er uns durch die zweite Geburt geschaffen hat. So sollen also wir, nachdem wir angefangen haben, Gottes Söhne zu sein, in Gottes Frieden verharren, und wie wir einen Geist haben, auch eines Herzens und eines Sinnes sein.

Deshalb nimmt auch Gott das Opfer eines unversöhnlichen Menschen nicht an und fordert ihn auf, vom Altar wegzutreten und sich zuvor mit seinem Bruder auszusöhnen (vgl. Mt 5,24), damit er dann durch seine friedfertigen Bitten auch bei Gott Frieden finde. Ein größeres Opfer in Gottes Augen ist es, wenn Friede und brüderliche Eintracht unter uns herrscht und wenn das Volk in der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes verbunden ist.



 
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