┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Mittwoch der 5. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Johannes vom Kreuz (1542-1591), Karmelit, Kirchenlehrer
Meinungen und Grunds├Ątze (161-168)

ÔÇ×Schaffe in mir, Gott, ein reines HerzÔÇť (Ps 50(51),12)

Die Reinheit des Herzens entspricht dem Grad der Gottesliebe und der Gnade; deshalb spricht unser Erl├Âser, wenn er selig nennt, die ein reines Herz haben (Mt 5,8), von denen, die erf├╝llt sind von Liebe, denn die Seligkeit wird uns gegeben nach dem Grad unserer Liebe.
Wer wirklich Gott liebt, der err├Âtet nicht vor der Welt ├╝ber das, was er f├╝r Gott tut; und er verbirgt es nicht aus Scham, selbst wenn die ganze Welt ihn deshalb verdammen w├╝rde.
Wer wirklich Gott liebt, der sieht es als Gewinn und als Lohn an, alle geschaffenen G├╝ter zu verlieren und sich selbst zu verlieren aus Liebe zu Gott [...]

Wer f├╝r Gott arbeitet mit reiner Liebe, der beunruhigt sich nicht nur nicht dar├╝ber, von den Menschen gesehen zu werden, sondern handelt vielmehr nicht einmal deshalb so, um von Gott gesehen zu werden [...]
Es ist eine gro├če Sache, sich viel in der heiligen Liebe zu ├╝ben, denn die Seele, die zur Vollkommenheit und zur Vollendung der Liebe gelangt ist, wird es sowohl in diesem Leben als auch im zuk├╝nftigen nicht vers├Ąumen, das Antlitz Gottes zu schauen.
Wer ein reines Herz besitzt, dem sind auch Ehrung und Erniedrigung von Nutzen, um immer reiner zu werden, w├Ąhrend das unreine Herz sich dessen nur bedient, um weitere Fr├╝chte der Unreinheit zu bringen.
Das Herz sch├Âpft aus allen Dingen eine erquickende, keusche, reine, geistliche Erkenntnis Gottes, die voller Freude und Liebe ist.





 
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