┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Freitag, 11 Mai 2018
Freitag der 6. Osterwoche



Apostelgeschichte 18,9-18.
Als Paulus in Korinth war, sagte der Herr nachts in einer Vision zu ihm: F├╝rchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht!
Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk n├Ąmlich geh├Ârt mir in dieser Stadt.
So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes.
Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden einm├╝tig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl
und sagten: Dieser verf├╝hrt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verst├Â├čt.
Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: L├Ąge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so w├╝rde ich eure Klage ordnungsgem├Ą├č behandeln.
Streitet ihr jedoch ├╝ber Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Dar├╝ber will ich nicht Richter sein.
Und er wies sie vom Richterstuhl weg.
Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verpr├╝gelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber k├╝mmerte sich nicht darum.
Paulus blieb noch l├Ąngere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Br├╝dern und segelte zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchre├Ą hatte er sich aufgrund eines Gel├╝bdes den Kopf kahlscheren lassen.


Psalm 47(46),2-3.4-5.6-7.
Ihr V├Âlker alle, klatscht in die H├Ąnde;
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
Denn furchtgebietend ist der Herr, der H├Âchste,
ein gro├čer K├Ânig ├╝ber die ganze Erde.

Er unterwirft uns V├Âlker
und zwingt Nationen unter unsre F├╝├če.
Er w├Ąhlt unser Erbland f├╝r uns aus,
den Stolz Jakobs, den er liebt.

Gott stieg empor unter Jubel,
der Herr beim Schall der H├Ârner.
Singt unserm Gott, ja singt ihm!
Spielt unserm K├Ânig, spielt ihm!




Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 16,20-23a.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln.
Wenn die Frau geb├Ąren soll, ist sie bek├╝mmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not ├╝ber der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.
So seid auch ihr jetzt bek├╝mmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude.
An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.






 
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