┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Donnerstag, 29 M├Ąrz 2018
Gr├╝ndonnerstag



Buch Exodus 12,1-8.11-14.
In jenen Tagen sprach der Herr zu Mose und Aaron in Ägypten:
Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate er├Âffnen, er soll euch als der erste unter den Monaten des Jahres gelten.
Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm f├╝r seine Familie holen, ein Lamm f├╝r jedes Haus.
Ist die Hausgemeinschaft f├╝r ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am n├Ąchsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes m├╝sst ihr ber├╝cksichtigen, wieviel der einzelne essen kann.
Nur ein fehlerfreies, m├Ąnnliches, einj├Ąhriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege m├╝sst ihr nehmen.
Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. Gegen Abend soll die ganze versammelte Gemeinde Israel die L├Ąmmer schlachten.
Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden T├╝rpfosten und den T├╝rsturz an den H├Ąusern, in denen man das Lamm essen will.
Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. ├ťber dem Feuer gebraten und zusammen mit unges├Ąuertem Brot und Bitterkr├Ąutern soll man es essen.
So aber sollt ihr es essen: eure H├╝ften geg├╝rtet, Schuhe an den F├╝├čen, den Stab in der Hand. Esst es hastig! Es ist die Paschafeier f├╝r den Herrn.
In dieser Nacht gehe ich durch ├ägypten und erschlage in ├ägypten jeden Erstgeborenen bei Mensch und Vieh. ├ťber alle G├Âtter ├ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr.
Das Blut an den H├Ąusern, in denen ihr wohnt, soll ein Zeichen zu eurem Schutz sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vor├╝bergehen, und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich in ├ägypten dreinschlage.
Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag begehen. Feiert ihn als Fest zur Ehre des Herrn! F├╝r die kommenden Generationen macht euch diese Feier zur festen Regel!


Psalm 116(115),12-13.15-16.17-18.
Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des Herrn.

Kostbar ist in den Augen des Herrn
das Sterben seiner Frommen.
Ach Herr, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gel├Âst.

Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des Herrn.
Ich will dem Herrn meine Gel├╝bde erf├╝llen
offen vor seinem ganzen Volk.




Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 11,23-26.
Br├╝der! Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann ├╝berliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot,
sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib f├╝r euch. Tut dies zu meinem Ged├Ąchtnis!
Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Ged├Ąchtnis!
Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verk├╝ndet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 13,1-15.
Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hin├╝berzugehen. Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.
Es fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern.
Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zur├╝ckkehrte,
stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umg├╝rtete sich mit einem Leinentuch.
Dann goss er Wasser in eine Sch├╝ssel und begann, den J├╝ngern die F├╝├če zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umg├╝rtet war.
Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die F├╝├če waschen?
Jesus antwortete ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch sp├Ąter wirst du es begreifen.
Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die F├╝├če waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.
Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine F├╝├če, sondern auch die H├Ąnde und das Haupt.
Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die F├╝├če zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle.
Er wusste n├Ąmlich, wer ihn verraten w├╝rde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.
Als er ihnen die F├╝├če gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?
Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es.
Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die F├╝├če gewaschen habe, dann m├╝sst auch ihr einander die F├╝├če waschen.
Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.






 
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