┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Samstag, 27 Januar 2018
Samstag der 3. Woche im Jahreskreis



Zweites Buch Samuel 12,1-7a.10-17.
In jenen Tagen schickte der Herr den Natan zu David; dieser ging zu David und sagte zu ihm: In einer Stadt lebten einst zwei M├Ąnner; der eine war reich, der andere arm.
Der Reiche besa├č sehr viele Schafe und Rinder,
der Arme aber besa├č nichts au├čer einem einzigen kleinen Lamm, das er gekauft hatte. Er zog es auf, und es wurde bei ihm zusammen mit seinen Kindern gro├č. Es a├č von seinem St├╝ck Brot, und es trank aus seinem Becher, in seinem Scho├č lag es und war f├╝r ihn wie eine Tochter.
Da kam ein Besucher zu dem reichen Mann, und er brachte es nicht ├╝ber sich, eines von seinen Schafen oder Rindern zu nehmen, um es f├╝r den zuzubereiten, der zu ihm gekommen war. Darum nahm er dem Armen das Lamm weg und bereitete es f├╝r den Mann zu, der zu ihm gekommen war.
Da geriet David in heftigen Zorn ├╝ber den Mann und sagte zu Natan: So wahr der Herr lebt: Der Mann, der das getan hat, verdient den Tod.
Das Lamm soll er vierfach ersetzen, weil er das getan und kein Mitleid gehabt hat.
Da sagte Natan zu David: Du selbst bist der Mann.
Darum soll jetzt das Schwert auf ewig nicht mehr von deinem Haus weichen; denn du hast mich verachtet und dir die Frau des Hetiters genommen, damit sie deine Frau werde.
So spricht der Herr: Ich werde daf├╝r sorgen, dass sich aus deinem eigenen Haus das Unheil gegen dich erhebt, und ich werde dir vor deinen Augen deine Frauen wegnehmen und sie einem andern geben; er wird am hellen Tag bei deinen Frauen liegen.
Ja, du hast es heimlich getan, ich aber werde es vor ganz Israel und am hellen Tag tun.
Darauf sagte David zu Natan: Ich habe gegen den Herrn ges├╝ndigt. Natan antwortete David: Der Herr hat dir deine S├╝nde vergeben; du wirst nicht sterben.
Weil du aber die Feinde des Herrn durch diese Sache zum L├Ąstern veranlasst hast, muss der Sohn, der dir geboren wird, sterben.
Dann ging Natan nach Hause. Der Herr aber lie├č das Kind, das die Frau des Urija dem David geboren hatte, schwer krank werden.
David suchte Gott wegen des Knaben auf und fastete streng; und wenn er heimkam, legte er sich bei Nacht auf die blo├če Erde.
Die ├ältesten seines Hauses kamen zu ihm, um ihn dazu zu bewegen, von der Erde aufzustehen. Er aber wollte nicht und a├č auch nicht mit ihnen.


Psalm 51(50),12-13.14-15.16-17.
Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, best├Ąndigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist r├╝ste mich aus!
Dann lehre ich Abtr├╝nnige deine Wege,
und die S├╝nder kehren um zu dir.

Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles,
dann wird meine Zunge jubeln ├╝ber deine Gerechtigkeit.
Herr, ├Âffne mir die Lippen,
und mein Mund wird deinen Ruhm verk├╝nden.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 4,35-41.
An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen J├╝ngern: Wir wollen ans andere Ufer hin├╝berfahren.
Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er sa├č, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.
Pl├Âtzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, so dass es sich mit Wasser zu f├╝llen begann.
Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, k├╝mmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich, und es trat v├Âllige Stille ein.
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Da ergriff sie gro├če Furcht, und sie sagten zueinander: Was ist das f├╝r ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?






 
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