«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Samstag, 20 Januar 2018
Samstag der 2. Woche im Jahreskreis



Zweites Buch Samuel 1,1-4.11-12.17.19.23-27.
Als David nach dem Tod Sauls von seinem Sieg ĂŒber die Amalekiter zurĂŒckgekehrt war und sich zwei Tage lang in Ziklag aufgehalten hatte
kam am dritten Tag ein Mann aus dem Lager Sauls, mit zerrissenen Kleidern und Staub auf dem Haupt. Als er bei David angelangt war, warf er sich vor ihm auf den Boden nieder und huldigte ihm.
David fragte ihn: Woher kommst du? Er antwortete ihm: Ich habe mich aus dem Lager Israels gerettet.
David sagte zu ihm: Wie stehen die Dinge? Berichte mir! Er erwiderte: Das Volk ist aus dem Kampf geflohen, viele von den MĂ€nnern sind gefallen und umgekommen; auch Saul und sein Sohn Jonatan sind tot.
Da fasste David sein Gewand und zerriss es, und ebenso machten es alle MĂ€nner, die bei ihm waren.
Sie klagten, weinten und fasteten bis zum Abend wegen Saul, seines Sohnes Jonatan, des Volkes des Herrn und des Hauses Israel, die unter dem Schwert gefallen waren.
Und David sang die folgende Totenklage auf Saul und seinen Sohn Jonatan;
Israel, dein Stolz liegt erschlagen auf deinen Höhen. Ach, die Helden sind gefallen!
Saul und Jonatan, die Geliebten und Teuren, im Leben und Tod sind sie nicht getrennt. Sie waren schneller als Adler, waren stÀrker als Löwen.
Ihr Töchter Israels, um Saul mĂŒsst ihr weinen; er hat euch in köstlichen Purpur gekleidet, hat goldenen Schmuck auf eure GewĂ€nder geheftet.
Ach, die Helden sind gefallen mitten im Kampf. Jonatan liegt erschlagen auf deinen Höhen.
Weh ist mir um dich, mein Bruder Jonatan. Du warst mir sehr lieb. Wunderbarer war deine Liebe fĂŒr mich als die Liebe der Frauen.
Ach, die Helden sind gefallen, die Waffen des Kampfes verloren.


Psalm 80(79),2.3bc.4-7.
Du Hirte Israels, höre,
der du Josef weidest wie eine Herde!
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine!
Biete deine gewaltige Macht auf,
und komm uns zu Hilfe!

Gott, richte uns wieder auf!
Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.
Herr, Gott der Heerscharen, wie lange noch zĂŒrnst du,
wÀhrend dein Volk zu dir betet?

Du hast sie gespeist mit TrÀnenbrot,
sie ĂŒberreich getrĂ€nkt mit TrĂ€nen.
Du machst uns zum Spielball der Nachbarn,
und unsere Feinde verspotten uns.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,20-21.
In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die JĂŒnger nicht einmal mehr essen konnten.
Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurĂŒckzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.






 
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