┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Freitag, 12 Januar 2018
Freitag der 1. Woche im Jahreskreis



Erstes Buch Samuel 8,4-7.10-22a.
In jenen Tagen versammelten sich alle Ältesten Israels und gingen zu Samuel nach Rama.
Sie sagten zu ihm: Du bist nun alt, und deine S├Âhne gehen nicht auf deinen Wegen. Darum setze jetzt einen K├Ânig bei uns ein, der uns regieren soll, wie es bei allen V├Âlkern der Fall ist.
Aber Samuel missfiel es, dass sie sagten: Gib uns einen K├Ânig, der uns regieren soll. Samuel betete deshalb zum Herrn,
und der Herr sagte zu Samuel: H├Âr auf die Stimme des Volkes in allem, was sie zu dir sagen. Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen: Ich soll nicht mehr ihr K├Ânig sein.
Samuel teilte dem Volk, das einen K├Ânig von ihm verlangte, alle Worte des Herrn mit.
Er sagte: Das werden die Rechte des K├Ânigs sein, der ├╝ber euch herrschen wird: Er wird eure S├Âhne holen und sie f├╝r sich bei seinen Wagen und seinen Pferden verwenden, und sie werden vor seinem Wagen herlaufen.
Er wird sie zu Obersten ├╝ber Abteilungen von Tausend und zu F├╝hrern ├╝ber Abteilungen von F├╝nfzig machen. Sie m├╝ssen sein Ackerland pfl├╝gen und seine Ernte einbringen. Sie m├╝ssen seine Kriegsger├Ąte und die Ausr├╝stung seiner Streitwagen anfertigen.
Eure T├Âchter wird er holen, damit sie ihm Salben zubereiten und kochen und backen.
Eure besten Felder, Weinberge und ├ľlb├Ąume wird er euch wegnehmen und seinen Beamten geben.
Von euren ├äckern und euren Weinbergen wird er den Zehnten erheben und ihn seinen H├Âflingen und Beamten geben.
Eure Knechte und M├Ągde, eure besten jungen Leute und eure Esel wird er holen und f├╝r sich arbeiten lassen.
Von euren Schafherden wird er den Zehnten erheben. Ihr selber werdet seine Sklaven sein.
An jenem Tag werdet ihr wegen des K├Ânigs, den ihr euch erw├Ąhlt habt, um Hilfe schreien, aber der Herr wird euch an jenem Tag nicht antworten.
Doch das Volk wollte nicht auf Samuel h├Âren, sondern sagte: Nein, ein K├Ânig soll ├╝ber uns herrschen.
Auch wir wollen wie alle anderen V├Âlker sein. Unser K├Ânig soll uns Recht sprechen, er soll vor uns herziehen und soll unsere Kriege f├╝hren.
Samuel h├Ârte alles an, was das Volk sagte, und trug es dem Herrn vor.
Und der Herr sagte zu Samuel: H├Âr auf ihre Stimme, und setz ihnen einen K├Ânig ein!


Psalm 89(88),16-17.18-19.
Wohl dem Volk, das dich als K├Ânig zu feiern wei├č!
Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich ├╝ber deinen Namen zu jeder Zeit,
├╝ber deine Gerechtigkeit jubeln sie.

Denn du bist ihre Sch├Ânheit und St├Ąrke,
du erh├Âhst unsre Kraft in deiner G├╝te.
Ja, unser Schild geh├Ârt dem Herrn,
unser K├Ânig dem heiligen Gott Israels.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 2,1-12.
Als Jesus einige Tage sp├Ąter nach Kafarnaum zur├╝ckkam, wurde bekannt, dass er wieder zu Hause war.
Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der T├╝r Platz war; und er verk├╝ndete ihnen das Wort.
Da brachte man einen Gel├Ąhmten zu ihm; er wurde von vier M├Ąnnern getragen.
Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen die Decke durch und lie├čen den Gel├Ąhmten auf seiner Tragbahre durch die ├ľffnung hinab.
Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gel├Ąhmten: Mein Sohn, deine S├╝nden sind dir vergeben!
Einige Schriftgelehrte aber, die dort sa├čen, dachten im Stillen:
Wie kann dieser Mensch so reden? Er l├Ąstert Gott. Wer kann S├╝nden vergeben au├čer dem einen Gott?
Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was f├╝r Gedanken habt ihr im Herzen?
Ist es leichter, zu dem Gel├Ąhmten zu sagen: Deine S├╝nden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher?
Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde S├╝nden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gel├Ąhmten:
Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!
Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle au├čer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.






 
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