«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Donnerstag, 11 Januar 2018
Donnerstag der 1. Woche im Jahreskreis



Erstes Buch Samuel 4,1b-11.
In jenen Tagen zog Israel gegen die Philister in den Krieg. Sie schlugen ihr Lager bei Eben-Eser auf, und die Philister hatten ihr Lager in Afek.
Die Philister rĂŒckten in Schlachtordnung gegen Israel vor, und der Kampf wogte hin und her. Israel wurde von den Philistern besiegt, die von Israels Heer auf dem Feld etwa viertausend Mann erschlugen.
Als das Volk ins Lager zurĂŒckkam, sagten die Ältesten Israels: Warum hat der Herr heute die Philister ĂŒber uns siegen lassen? Wir wollen die Bundeslade des Herrn aus Schilo zu uns holen; er soll in unsere Mitte kommen und uns aus der Gewalt unserer Feinde retten.
Das Volk schickte also MĂ€nner nach Schilo, und sie holten von dort die Bundeslade des Herrn der Heere, der ĂŒber den Kerubim thront. Hofni und Pinhas, die beiden Söhne Elis, begleiteten die Bundeslade Gottes.
Als nun die Bundeslade des Herrn ins Lager kam, erhob ganz Israel ein lautes Freudengeschrei, so dass die Erde dröhnte.
Die Philister hörten das laute Geschrei und sagten: Was ist das fĂŒr ein lautes Geschrei im Lager der HebrĂ€er? Als sie erfuhren, dass die Lade des Herrn ins Lager gekommen sei,
fĂŒrchteten sich die Philister; denn sie sagten: Gott ist zu ihnen ins Lager gekommen. Und sie riefen: Weh uns! Denn so etwas ist frĂŒher nie geschehen.
Weh uns! Wer rettet uns aus der Hand dieses mĂ€chtigen Gottes? Das ist der Gott, der Ägypten mit allerlei Plagen geschlagen hat.
Seid tapfer, Philister, und seid MĂ€nner, damit ihr nicht den HebrĂ€ern dienen mĂŒsst, wie sie euch gedient haben. Seid MĂ€nner und kĂ€mpft!
Da traten die Philister zum Kampf an, und Israel wurde besiegt, so dass alle zu ihren Zelten flohen. Es war eine sehr schwere Niederlage. Von Israel fielen dreißigtausend Mann Fußvolk.
Die Lade Gottes wurde erbeutet, und die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas, fanden den Tod.


Psalm 44(43),10-11.14-15.24-25.
Du hast uns verstoßen und mit Schmach bedeckt,
du ziehst nicht mit unserm Heer in den Kampf.
Du lÀsst uns vor unsern BedrÀngern fliehen,
und Menschen, die uns hassen, plĂŒndern uns aus.

Du machst uns zum Schimpf fĂŒr die Nachbarn,
zu Spott und Hohn bei allen, die rings um uns wohnen.
Du machst uns zum Spottlied der Völker,
die Heiden zeigen uns nichts als Verachtung.

Wach auf! Warum schlÀfst du, Herr?
Erwache, verstoß nicht fĂŒr immer!
Warum verbirgst du dein Gesicht,
vergisst unsere Not und BedrÀngnis?




Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,40-45.
In jener Zeit kam ein AussÀtziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.
Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berĂŒhrte ihn und sagte: Ich will es - werde rein!
Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.
Jesus schickte ihn weg und schÀrfte ihm ein:
Nimm dich in acht! ErzĂ€hl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll fĂŒr sie ein Beweis (meiner Gesetzestreue) sein.
Der Mann aber ging weg und erzĂ€hlte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so dass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der StĂ€dte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von ĂŒberallher zu ihm.






 
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