┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Dienstag, 09 Januar 2018
Dienstag der 1. Woche im Jahreskreis



Erstes Buch Samuel 1,9-20.
In jenen Tagen nachdem man in Schilo gegessen und getrunken hatte, stand Hanna auf und trat vor den Herrn. Der Priester Eli sa├č an den T├╝rpfosten des Tempels des Herrn auf seinem Stuhl.
Hanna war verzweifelt, betete zum Herrn und weinte sehr.
Sie machte ein Gel├╝bde und sagte: Herr der Heere, wenn du das Elend deiner Magd wirklich ansiehst, wenn du an mich denkst und deine Magd nicht vergisst und deiner Magd einen m├Ąnnlichen Nachkommen schenkst, dann will ich ihn f├╝r sein ganzes Leben dem Herrn ├╝berlassen; kein Schermesser soll an sein Haupt kommen.
So betete sie lange vor dem Herrn. Eli beobachtete ihren Mund;
denn Hanna redete nur still vor sich hin, ihre Lippen bewegten sich, doch ihre Stimme war nicht zu h├Âren. Eli hielt sie deshalb f├╝r betrunken
und sagte zu ihr: Wie lange willst du dich noch wie eine Betrunkene auff├╝hren? Sieh zu, dass du deinen Weinrausch los wirst!
Hanna gab zur Antwort: Nein, Herr! Ich bin eine ungl├╝ckliche Frau. Ich habe weder Wein getrunken noch Bier; ich habe nur dem Herrn mein Herz ausgesch├╝ttet.
Halte deine Magd nicht f├╝r eine nichtsnutzige Frau; denn nur aus gro├čem Kummer und aus Traurigkeit habe ich so lange geredet.
Eli erwiderte und sagte: Geh in Frieden! Der Gott Israels wird dir die Bitte erf├╝llen, die du an ihn gerichtet hast.
Sie sagte: M├Âge deine Magd Gnade finden vor deinen Augen. Dann ging sie weg; sie a├č wieder und hatte kein trauriges Gesicht mehr.
Am n├Ąchsten Morgen standen sie fr├╝h auf und beteten den Herrn an. Dann machten sie sich auf den Heimweg und kehrten in ihr Haus nach Rama zur├╝ck. Elkana erkannte seine Frau Hanna; der Herr dachte an sie,
und Hanna wurde schwanger. Als die Zeit abgelaufen war, gebar sie einen Sohn und nannte ihn Samuel, denn sie sagte: Ich habe ihn vom Herrn erbeten.


Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8abcd.
Mein Herz ist voll Freude ├╝ber den Herrn,
gro├če Kraft gibt mir der Herr.
Weit ├Âffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich ├╝ber deine Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber g├╝rten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen k├Ânnen feiern f├╝r immer.

Der Herr macht tot und lebendig,
er f├╝hrt zum Totenreich hinab und f├╝hrt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
er erniedrigt, und er erh├Âht.

Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
und erh├Âht den Armen, der im Schmutz liegt;
er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,21-28.
In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte.
Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der g├Âttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
In ihrer Synagoge sa├č ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu st├╝rzen? Ich wei├č, wer du bist: der Heilige Gottes.
Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!
Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verlie├č ihn mit lautem Geschrei.
Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verk├╝ndet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galil├Ąa.






 
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