┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Sonntag, 24 Dezember 2017
4. Adventssonntag



Zweites Buch Samuel 7,1-5.8b-12.14a.16.
In jenen Tagen als K├Ânig David in seinem Haus wohnte und der Herr ihm Ruhe vor allen seinen Feinden ringsum verschafft hatte,
sagte er zu dem Propheten Natan: Ich wohne in einem Haus aus Zedernholz, die Lade Gottes aber wohnt in einem Zelt.
Natan antwortete dem K├Ânig: Geh nur und tu alles, was du im Sinn hast; denn der Herr ist mit dir.
Aber in jener Nacht erging das Wort des Herrn an Natan:
Geh zu meinem Knecht David, und sag zu ihm: So spricht der Herr: Du willst mir ein Haus bauen, damit ich darin wohne?
Ich habe dich von der Weide und von der Herde weggeholt, damit du F├╝rst ├╝ber mein Volk Israel wirst,
und ich bin ├╝berall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist. Ich habe alle deine Feinde vor deinen Augen vernichtet, und ich will dir einen gro├čen Namen machen, der dem Namen der Gro├čen auf der Erde gleich ist.
Ich will meinem Volk Israel einen Platz zuweisen und es einpflanzen, damit es an seinem Ort sicher wohnen kann und sich nicht mehr ├Ąngstigen muss und schlechte Menschen es nicht mehr unterdr├╝cken wie fr├╝her
und auch von dem Tag an, an dem ich Richter in meinem Volk Israel eingesetzt habe. Ich verschaffe dir Ruhe vor allen deinen Feinden. Nun verk├╝ndet dir der Herr, dass der Herr dir ein Haus bauen wird.
Wenn deine Tage erf├╝llt sind und du dich zu deinen V├Ątern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als deinen Nachfolger einsetzen und seinem K├Ânigtum Bestand verleihen.
Ich will f├╝r ihn Vater sein, und er wird f├╝r mich Sohn sein.
Dein Haus und dein K├Ânigtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben; dein Thron soll auf ewig Bestand haben.


Psalm 89(88),2-3.20a.4-5.27.29.
Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verk├╝nden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht f├╝r immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen:
┬źIch habe einen Bund geschlossen mit meinem Erw├Ąhlten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.┬╗

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meines Heiles.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.




Brief des Apostels Paulus an die R├Âmer 16,25-27.
Ehre sei dem, der die Macht hat, euch Kraft zu geben - gem├Ą├č meinem Evangelium und der Botschaft von Jesus Christus, gem├Ą├č der Offenbarung jenes Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten unausgesprochen war,
jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu f├╝hren.
Ihm, dem einen, weisen Gott, sei Ehre durch Jesus Christus in alle Ewigkeit! Amen.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,26-38.
In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galil├Ąa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegr├╝├čt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak ├╝ber die Anrede und ├╝berlegte, was dieser Gru├č zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: F├╝rchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du geb├Ąren: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird gro├č sein und Sohn des H├Âchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird ├╝ber das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird ├╝ber dich kommen, und die Kraft des H├Âchsten wird dich ├╝berschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn f├╝r Gott ist nichts unm├Âglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verlie├č sie der Engel.






 
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