┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Dienstag, 19 Dezember 2017
Texte vom 19. Dezember in der Adventszeit



Buch der Richter 13,2-7.24-25a.
Damals lebte in Zora ein Mann namens Manoach, aus der Sippe der Daniter; seine Frau war unfruchtbar und hatte keine Kinder.
Der Engel des Herrn erschien der Frau und sagte zu ihr: Gewiss, du bist unfruchtbar und hast keine Kinder; aber du sollst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren.
Nimm dich jedoch in acht, und trink weder Wein noch Bier, und iss nichts Unreines!
Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren. Es darf kein Schermesser an seine Haare kommen; denn der Knabe wird von Geburt an ein Gott geweihter Nasir├Ąer sein. Er wird damit beginnen, Israel aus der Gewalt der Philister zu befreien.
Die Frau ging und sagte zu ihrem Mann: Ein Gottesmann ist zu mir gekommen; er sah aus, wie der Engel Gottes aussieht, ├╝beraus furchterregend. Ich habe ihn nicht gefragt, woher er kam, und er hat mir auch seinen Namen nicht genannt.
Er sagte zu mir: Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren. Trink jedoch keinen Wein und kein Bier, und iss nichts Unreines; denn der Knabe wird von Geburt an ein Gott geweihter Nasir├Ąer sein, bis zum Tag seines Todes.
Die Frau gebar einen Sohn und nannte ihn Simson; der Knabe wuchs heran, und der Herr segnete ihn.
Dann aber begann der Geist des Herrn, ihn umherzutreiben.


Psalm 71(70),3ab.3d-4a.5-6ab.16-17.
Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Denn du bist mein Fels und meine Burg.
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers!

Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an st├╝tze ich mich auf dich,
vom Mutterscho├č an bist du mein Besch├╝tzer.

Ich will kommen in den Tempel Gottes, des Herrn,
deine gro├čen und gerechten Taten allein will ich r├╝hmen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verk├╝nde ich dein wunderbares Walten.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,5-25.
Zur Zeit des Herodes, des K├Ânigs von Jud├Ąa, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija geh├Ârte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hie├č Elisabeth.
Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn.
Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon in vorger├╝cktem Alter.
Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte,
wurde, wie nach der Priesterordnung ├╝blich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen.
W├Ąhrend er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk drau├čen und betete.
Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht.
Der Engel aber sagte zu ihm: F├╝rchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erh├Ârt worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn geb├Ąren; dem sollst du den Namen Johannes geben.
Gro├če Freude wird dich erf├╝llen, und auch viele andere werden sich ├╝ber seine Geburt freuen.
Denn er wird gro├č sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getr├Ąnke wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erf├╝llt sein.
Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren.
Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der V├Ąter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu f├╝hren und so das Volk f├╝r den Herrn bereit zu machen.
Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist? Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist in vorger├╝cktem Alter.
Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
Aber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erf├╝llung gehen, wenn die Zeit daf├╝r da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden k├Ânnen, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft.
Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb.
Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen mit der Hand und blieb stumm.
Als die Tage seines Dienstes (im Tempel) zu Ende waren, kehrte er nach Hause zur├╝ck.
Bald darauf empfing seine Frau Elisabeth einen Sohn und lebte f├╝nf Monate lang zur├╝ckgezogen. Sie sagte:
Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gn├Ądig auf mich geschaut und mich von der Schande befreit, mit der ich in den Augen der Menschen beladen war.






 
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