«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Montag, 11 Dezember 2017
Montag der 2. Adventswoche



Buch Jesaja 35,1-10.
Die WĂŒste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blĂŒhen.
Sie soll prĂ€chtig blĂŒhen wie eine Lilie, jubeln soll sie, jubeln und jauchzen. Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Man wird die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes.
Macht die erschlafften HĂ€nde wieder stark und die wankenden Knie wieder fest!
Sagt den Verzagten: Habt Mut, fĂŒrchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung; er selbst wird kommen und euch erretten.
Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, auch die Ohren der Tauben sind wieder offen.
Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge des Stummen jauchzt auf. In der WĂŒste brechen Quellen hervor, und BĂ€che fließen in der Steppe.
Der glĂŒhende Sand wird zum Teich und das durstige Land zu sprudelnden Quellen. An dem Ort, wo jetzt die Schakale sich lagern, gibt es dann Gras, Schilfrohr und Binsen.
Eine Straße wird es dort geben; man nennt sie den Heiligen Weg. Kein Unreiner darf ihn betreten. Er gehört dem, der auf ihm geht. Unerfahrene gehen nicht mehr in die Irre.
Es wird keinen Löwen dort geben, kein Raubtier betritt diesen Weg, keines von ihnen ist hier zu finden. Dort gehen nur die Erlösten.
Die vom Herrn Befreiten kehren zurĂŒck und kommen voll Jubel nach Zion. Ewige Freude ruht auf ihren HĂ€uptern. Wonne und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.


Psalm 85(84),9-10.11-12.13-14.
Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkĂŒndet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fĂŒrchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede kĂŒssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der Herr dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 5,17-26.
Eines Tages, als Jesus lehrte, saßen unter den Zuhörern auch PharisĂ€er und Gesetzeslehrer; sie waren aus allen Dörfern GalilĂ€as und JudĂ€as und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn drĂ€ngte ihn dazu, zu heilen.
Da brachten einige MÀnner einen GelÀhmten auf einer Tragbahre. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen.
Weil es ihnen aber wegen der vielen Leute nicht möglich war, ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach, deckten die Ziegel ab und ließen ihn auf seiner Tragbahre in die Mitte des Raumes hinunter, genau vor Jesus hin.
Als er ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann: Deine SĂŒnden sind dir vergeben.
Da dachten die Schriftgelehrten und die PharisĂ€er: Wer ist das, dass er eine solche GotteslĂ€sterung wagt? Wer außer Gott kann SĂŒnden vergeben?
Jesus aber merkte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was habt ihr fĂŒr Gedanken im Herzen?
Was ist leichter, zu sagen: Deine SĂŒnden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde SĂŒnden zu vergeben. Und er sagte zu dem GelĂ€hmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!
Im gleichen Augenblick stand der Mann vor aller Augen auf. Er nahm die Tragbahre, auf der er gelegen hatte, und ging heim, Gott lobend und preisend.
Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir etwas Unglaubliches gesehen.






 
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