«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag, 05 Dezember 2017
Dienstag der 1. Adventswoche



Buch Jesaja 11,1-10.
Doch aus dem Baumstumpf Isais wÀchst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
Der Geist des Herrn lÀsst sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der StÀrke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
Er erfĂŒllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht. Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet fĂŒr die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlĂ€gt den GewalttĂ€tigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes.
Gerechtigkeit ist der GĂŒrtel um seine HĂŒften, Treue der GĂŒrtel um seinen Leib.
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hĂŒten.
Kuh und BÀrin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der SÀugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfĂŒllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefĂŒllt ist.
An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen fĂŒr die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prĂ€chtig.


Psalm 72(71),1-2.7-8.12-13.17.
Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blĂŒhe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
GlĂŒcklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,21-24.
In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfĂŒllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den UnmĂŒndigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles ĂŒbergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Jesus wandte sich an die JĂŒnger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht.
Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.






 
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