«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Samstag, 25 November 2017
Samstag der 33. Woche im Jahreskreis



Erstes Buch der MakkabÀer 6,1-13.
In jenen Tagen durchzog König Antiochus die östlichen Provinzen. Er hörte von einer Stadt in Persien namens ElymaĂŻs, die berĂŒhmt war wegen ihres Reichtums an Silber und Gold.
Auch gibt es in ihr einen sehr reichen Tempel; der mazedonische König Alexander, der Sohn des Philippus, der als erster Grieche König geworden war, hatte dort goldene Schilde, RĂŒstungen und Waffen hinterlassen.
Antiochus marschierte also hin und versuchte, die Stadt zu erobern und zu plĂŒndern. Doch er blieb ohne Erfolg; denn die Einwohner der Stadt hatten von seinem Plan erfahren
und leisteten ihm bewaffneten Widerstand. Er musste fluchtartig abziehen und machte sich sehr niedergeschlagen auf den RĂŒckweg nach Babylon.
Noch in Persien erreichte ihn ein Bote mit der Nachricht, dass die Heere, die in JudÀa einmarschiert waren, geschlagen worden waren.
Auch Lysias, der an der Spitze einer starken Streitmacht in den Kampf gezogen war, habe gegen die Juden eine schwere Niederlage erlitten. Deren Bewaffnung und Kampfkraft habe sich durch die große Beute, die sie bei den geschlagenen Armeen machten, verstĂ€rkt.
Den GrĂ€uel, den er auf dem Altar in Jerusalem hatte aufstellen lassen, hĂ€tten sie wieder entfernt und den Tempelbezirk wie frĂŒher mit hohen Mauern umgeben, ebenso seine Stadt Bet-Zur.
Als der König das hörte, war er bestĂŒrzt und sehr beunruhigt. Er musste sich niederlegen, da ihn eine SchwĂ€che befiel; so niedergeschlagen war er, weil seine PlĂ€ne gescheitert waren.
So ging es mehrere Tage. Er bekam immer neue AnfĂ€lle tiefer Schwermut und rechnete schon damit, dass er sterben mĂŒsse.
Er rief seine Freunde zusammen und sagte zu ihnen: Der Schlaf flieht meine Augen und ich bin vor Sorgen zusammengebrochen.
Ich habe mich gefragt: Wie bin ich nur in diese große Not und BedrĂ€ngnis geraten, in der ich mich jetzt befinde? Ich war wĂ€hrend meiner Regierung doch immer leutselig und beliebt.
Jetzt fallen mir die bösen Dinge ein, die ich in Jerusalem getan habe. Ich habe dort alle GerÀte aus Silber und Gold mitgenommen, ja, ich habe ohne Grund den Auftrag gegeben, die Bewohner JudÀas auszurotten.
Deswegen ist dieses UnglĂŒck ĂŒber mich gekommen, das weiß ich jetzt. Und nun sterbe ich ganz verzweifelt in einem fremden Land.


Psalm 9(9A),2-3.4.6.16.19.
Ich will dir danken, Herr, aus ganzem Herzen,
verkĂŒnden will ich all deine Wunder.
Ich will jauchzen und an dir mich freuen,
fĂŒr dich, du Höchster, will ich singen und spielen.

Denn zurĂŒckgewichen sind meine Feinde,
gestĂŒrzt und vergangen vor deinem Angesicht.
Du hast die Völker bedroht, die Frevler vernichtet,
ihren Namen gelöscht fĂŒr immer und ewig.

Völker versanken in der Grube, die sie selber gegraben;
im Netz, das sie heimlich gelegt, hat ihr Fuß sich verfangen.
Doch der Arme ist nicht auf ewig vergessen,
des Elenden Hoffnung ist nicht fĂŒr immer verloren.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 20,27-40.
In jener Zeit kamen einige von den SadduzÀern, die die Auferstehung leugnen, zu Jesus und fragten ihn:
Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlÀsst, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.
Nun lebten einmal sieben BrĂŒder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos.
Da nahm sie der zweite,
danach der dritte, und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben.
Schließlich starb auch die Frau.
Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.
Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen.
Die aber, die Gott fĂŒr wĂŒrdig hĂ€lt, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten.
Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind.
Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.
Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn fĂŒr ihn sind alle lebendig.
Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet.
Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen.






 
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