┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



Jeden Tag das
Evangelium des Tages
per Email erhalten:
(kostenlos)


Ihre E-Mail Adresse:


E-Mail best├Ątigen:

















 
Dienstag, 21 November 2017
Dienstag der 33. Woche im Jahreskreis



Zweites Buch der Makkab├Ąer 6,18-31.
In jenen Tagen war unter den angesehensten Schriftgelehrten Eleasar, ein Mann von hohem Alter und edlen Gesichtszügen. Man sperrte ihm den Mund auf und wollte ihn zwingen, Schweinefleisch zu essen.
Er aber zog den ehrenvollen Tod einem Leben voll Schande vor, ging freiwillig auf die Folterbank zu
und spuckte das Fleisch wieder aus. In solcher Haltung mussten alle herantreten, die sich standhaft wehrten zu essen, was man nicht essen darf - nicht einmal um des geliebten Lebens willen.
Die Leute, die bei dem gesetzwidrigen Opfermahl Dienst taten und die den Mann von fr├╝her her kannten, nahmen ihn heimlich beiseite und redeten ihm zu, er solle sich doch Fleisch holen lassen, das er essen d├╝rfe, und es selbst zubereiten. Dann solle er tun, als ob er von dem Opferfleisch esse, wie es der K├Ânig befohlen habe.
Wenn er es so mache, entgehe er dem Tod; weil sie alte Freunde seien, w├╝rden sie ihn mit Nachsicht behandeln.
Er aber fasste einen edlen Entschluss, wie es sich geh├Ârte f├╝r einen Mann, der so alt und wegen seines Alters angesehen war, in W├╝rde ergraut, der von Jugend an vorbildlich gelebt und - was noch wichtiger ist - den heiligen, von Gott gegebenen Gesetzen gehorcht hatte. So erkl├Ąrte er ohne Umschweife, man solle ihn ruhig zur Unterwelt schicken.
Wer so alt ist wie ich, soll sich nicht verstellen. Viele jungen Leute k├Ânnten sonst glauben, Eleasar sei mit seinen neunzig Jahren noch zu der fremden Lebensart ├╝bergegangen.
Wenn ich jetzt heucheln w├╝rde, um eine geringe, kurze Zeit l├Ąnger zu leben, w├╝rde ich sie irreleiten, meinem Alter aber Schimpf und Schande bringen.
Vielleicht k├Ânnte ich mich f├╝r den Augenblick der Bestrafung durch die Menschen entziehen; doch nie, weder lebendig noch tot, werde ich den H├Ąnden des Allherrschers entfliehen.
Darum will ich jetzt wie ein Mann sterben und mich so meines Alters w├╝rdig zeigen.
Der Jugend aber hinterlasse ich ein leuchtendes Beispiel, wie man mutig und mit Haltung f├╝r die ehrw├╝rdigen und heiligen Gesetze eines sch├Ânen Todes stirbt. Nach diesen Worten ging er geradewegs zur Folterbank.
Da schlug die Freundlichkeit, die ihm seine Begleiter eben noch erwiesen hatten, in Feindschaft um; denn was er gesagt hatte, hielten sie f├╝r Wahnsinn.
Als man ihn zu Tod pr├╝gelte, sagte er st├Âhnend: Der Herr mit seiner heiligen Erkenntnis wei├č, dass ich dem Tod h├Ątte entrinnen k├Ânnen. Mein K├Ârper leidet qualvoll unter den Schl├Ągen, meine Seele aber ertr├Ągt sie mit Freuden, weil ich ihn f├╝rchte.
So starb er; durch seinen Tod hinterlie├č er nicht nur der Jugend, sondern den meisten aus dem Volk ein Beispiel f├╝r edle Gesinnung und ein Denkmal der Tugend.


Psalm 3,2-3.4-5.6-7.
Herr, wie zahlreich sind meine Bedr├Ąnger;
so viele stehen gegen mich auf.
Viele gibt es, die von mir sagen:
ÔÇ×Er findet keine Hilfe bei Gott.ÔÇť

Du aber, Herr, bist ein Schild f├╝r mich,
du bist meine Ehre und richtest mich auf.
Ich habe laut zum Herrn gerufen;
da erh├Ârte er mich von seinem heiligen Berg.

Ich lege mich nieder und schlafe ein,
ich wache wieder auf, denn der Herr besch├╝tzt mich.
Viele Tausende von Kriegern f├╝rchte ich nicht,
wenn sie mich ringsum belagern.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 19,1-10.
In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt.
Dort wohnte ein Mann namens Zach├Ąus; er war der oberste Zollp├Ąchter und war sehr reich.
Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein.
Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.
Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zach├Ąus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.
Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.
Als die Leute das sahen, emp├Ârten sie sich und sagten: Er ist bei einem S├╝nder eingekehrt.
Zach├Ąus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die H├Ąlfte meines Verm├Âgens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zur├╝ck.
Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist.
Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.






 
©Evangelizo.org 2001-2017