«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68














 
                    

Freitag, 09 Februar 2018

Hl. Alto

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Hl. Alto

Glaubensbote in Bayern, Klostergründer,
erster Abt in Altomünster

* 8. Jahrhundert in Irland (?)
† um 760 in Altomünster bei Dachau in Bayern

Alto war der Überlieferung nach angelsächsischer Glaubensbote aus irischem Adel. Um 730 kam er - möglicherweise mit Virgil von Salzburg - nach Bayern und lebte dort als Eremit. Der durch einen Schenkungsbrief des Bischofs von Freising historisch nachzuweisende Alto stammte wohl aus Bayern aus der Sippe der Huosi; er soll bis ins hohe Alter als Einsiedler gelebt haben, dann Priester geworden sein. Frankenkönig Pippin III. der Jüngere, schenkte ihm 752 einen Wald, der bis heute Altowald genannt wird, und den er rodete, um dort eine Klosterzelle zu gründen. Bonifatius habe das Gotteshaus um 745 geweiht. Alto war der erste Abt des Klosters, das heute Altomünster genannt wird.

Legenden erzählen, wie Alto die Bäume, die gerodet werden mussten, mit seinem Messer kennzeichnete und diese dann von selbst umfielen. Vögel hätten die Äste und Zweige weggetragen und so beim Kirchenbau geholfen. Als es beim Klosterbau an Wasser mangelte, ließ Alto mit seinem Stab eine Quelle entspringen, die bald als Heilquelle besucht wurde.

Mönch Otloh von St. Emmeram verfasste um 1070 Altos Lebensbeschreibung aufgrund älterer Quellen neu. Nachdem das Kloster durch eingefallene Ungarn zerstört wurde, errichtete das Fürstenhaus der Welfen im 10. Jahrhundert ein Benediktinerkloster für Mönche, 1056 übernahmen Nonnen dieses Ordens das Kloster. 1497 wurde es dem == Birgitta-Orden übertragen; bis zur Neugründung des Birgittenklosters in Bremen im Oktober 2002 war Altomünster das einzige Kloster dieses Ordens im deutschen Sprachraum.



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