«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68














 
                    

Freitag, 03 November 2017

Hl. Ida (Ita, Idda) von Toggenburg

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Hl. Ida (Ita, Idda) von Toggenburg

Inklusin

* um 1175 in Oberkirchberg, heute Ortsteil von Illerkirchberg bei Ulm in Baden-Württemberg
oder in Kirchberg, heute Ortsteil von Thundorf im Kanton Thurgau (?)
† 1226 (?) in Fischingen im Kanton Thurgau in der Schweiz

Ida heiratete mit 19 Jahren Diethelf IV. von Toggenburg und nach dessen Tod Gottfried von Märstetten. Der bezichtigte sie des Ehebruchs, weil - wie die Legende ezählt - ein Rabe ihren Ehering gestohlen hatte; er stieß sie demnach in einen Abgrund. Doch die zu Unrecht beschuldigte blieb unversehrt und lebte von nun an als fromme Einsiedlerin in einer Höhle, später in einer Klause bei Au, schließlich als Inklusin beim Benediktinerinnenkloster Fischingen. Ein Hirsch mit zwölf Lichtern im Geweih soll ihr beim Gang zur Mitternachtsmesse stets den Weg geleuchtet haben.

Am 3. November - daher der Gedenktag - soll sie von ihrem Sohn nördlich der damaligen Klosterkirche beigesetzt worden sein; bald nach ihrem Tod wurde über dem Grab in Fischingen eine Kapelle errichtet, Ida wurde als Heilige verehrt. Der Neubau der Klosterkirche führte 1704 zum Abbruch der alten Kapelle und zu einem architektonisch reich gegliederten Neubau. Das Kloster wurde 1848 aufgehoben, aber 1977 wiederhergestellt als Männerkloster Unserer Lieben Frau bei der heiligen Idda.



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