«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68














 
                    

Dienstag, 31 Oktober 2017

Hl. Foillan

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Hl. Foillan

Glaubensbote im Norden von Frankreich, Mönch, Märtyrer

* 24. Oktober (?) um 600 in Irland
† 31. Oktober 655 (oder 656) nahe dem heutigen Seneffe in Belgien

Foillan stammte aus irischem Hochadel, er wurde Mönch und dann Abt im Kloster Cnobheresburg (- vielleicht das heutige Burgh Castle in Suffolk. Nach der Plünderung ihres Klosters durch den heidnischen König Penda von Mercien ging er zusammen mit zwei Gefährten als Glaubensbote in den Norden von Frankreich und wurden von der Herrscherfamilie Pippins willkommen geheißen. Papst Martin I. weihte ihn anlässlich eines Aufenthaltes in Rom der Überlieferung nach zum Missionsbischof. Er ging weiter zu Itta in deren Kloster Nivelles. und wirkte dort als Lehrer. Deren Tochter Gertrud setzte Foillan als Abt des von ihr neu gegründeten Klosters Fosses bei Namur ein. Er hielt weiterhin Kontakt zum Mutterkloster Nivelles, feierte dort an einem 30. Oktober die Vigil des Quintinusfestes und wurde auf dem Rückweg zusammen mit drei Gefährten im Forst von Seneffe von Räubern enthauptet.

Die in den Abzugsgraben eines Schweinestalles geworfenen Leichname wurden in großer Prozession nach Nivelles überführt und schließlich in St-Maur-des-Fosses beigesetzt. Nachfolger Foillans als Abt des Klosters wurde wahrscheinlich sein Bruder Ultan. Hauptquelle ist eine kurze zeitgenössische Notiz de Fuilano, die im 11./12. Jahrhundert beträchtlich erweitert wurde. Die Verehrung des Märtyrers Foillan verbreitete sich in Wallonien, der Diözese Cambrai und im Rheinland, wo Reliquien in Aachen in der Kirche St. Foillan zu finden sind.



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