«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68














 
                    

Donnerstag, 07 September 2017

Hll. Stephan Pongracz, Markus Stephan Crisinus, Melchior Grodecz

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Hll.  Stephan Pongracz, Markus Stephan Crisinus, Melchior Grodecz

Glaubensboten, Märtyrer

Hl. Stephan Pongracz

* auf Schloss Alvinc in Siebenbürgen in Rumänien
† 8. September 1619 in Kaschau, dem heutigen Košice in der Slowakei 

15. † am Montag, dem 7. September 1619, starben als Blutzeugen, in Kosice, Kaschau, in den Bergen der Karpaten, heute in der Slowakei, die heiligen Priester und Märtyrer Markus Stephanus Krizevcanin, Marko Istvan Krizevci, Crisinus, 39 J., aus Gran in Slawonien, Kanoniker in Erztergom, der bei den Jesuiten erzogen war und mit ihnen befreundet blieb, Stephanus, Istvan Pongrácz, 36 J., ein Ungar, gebürtig aus Transsilvanien, das seit 1918 zu Rumänien gehört, Mitglied in der Gesellschaft Jesu, und Melchior Grodziecki, 35 J., aus Polnisch-Schlesien, aus der Gesellschaft Jesu, die weder durch Hunger noch durch die Folterungen, durch das Rad und durch das Feuer, von kalvinistischen Söldnern, im 30-jährigen Krieg, dazu gebracht werden konnten, dem katholischen Glauben abzuschwören. Mit ihnen zusammen wurden 24 evangelisch-lutherische Christen umgebracht. Papst Johannes-Paul II. hat bei seinem Besuch in der Slowakei am 2. Juli 1995 die drei Priester heiliggesprochen.

15. † am Montag, dem 7. September 1619, starben als Blutzeugen, in Kosice, Kaschau, in den Bergen der Karpaten, heute in der Slowakei, die heiligen Priester und Märtyrer Markus Stephanus Krizevcanin, Marko Istvan Krizevci, Crisinus, 39 J., aus Gran in Slawonien, Kanoniker in Erztergom, der bei den Jesuiten erzogen war und mit ihnen befreundet blieb, Stephanus, Istvan Pongrácz, 36 J., ein Ungar, gebürtig aus Transsilvanien, das seit 1918 zu Rumänien gehört, Mitglied in der Gesellschaft Jesu, und Melchior Grodziecki, 35 J., aus Polnisch-Schlesien, aus der Gesellschaft Jesu, die weder durch Hunger noch durch die Folterungen, durch das Rad und durch das Feuer, von kalvinistischen Söldnern, im 30-jährigen Krieg, dazu gebracht werden konnten, dem katholischen Glauben abzuschwören. Mit ihnen zusammen wurden 24 evangelisch-lutherische Christen umgebracht. Papst Johannes-Paul II. hat bei seinem Besuch in der Slowakei am 2. Juli 1995 die drei Priester heiliggesprochen.

Stephan Pongracz ist einer der drei Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs. Er wurde als Sohn eines ungarischen Adligen geboren und trat 1601 in den Jesuitenorden ein. Nach Studien und Lehrtätigkeit an verschiedenen Orten studierte er 16012-1615 Theologie am Jesuitenkolleg in Graz, wo er auch die Priesterweihe empfing. Anschließend war er als Professor und Prediger am Jesuitenkolleg Homona bei Zemplin in der südöstlichsten Slowakei tätig. 1618 ging er als Missionar nach Kaschau - das heutige Košice - , um mit seinen Mitbrüdern unter den Kalvinisten zu missionieren. Mit ihnen zusammen wurde er am 7.9.1619 verhaftet und gefoltert und am 8. September 1619 getötet.

Hl. Markus Stephan Crisinus

* 1580 in Križevci in Kroatien
† 7. September 1619 in Kaschau, dem heutigen Košice in der Slowakei

Markus Stephan Crisinus kam 1606 zum Studium nach Graz. Ab 1610/11 studierte er am Jesuitenkolleg Philosophie, anschließend in Rom Theologie. Nach einem kurzen Aufenthalt in seiner Heimat Kroatien berief ihn Kardinal Peter Pázmány nach Kaschau. Dort wurde er wie seine Mitbrüder am 7. September verhaftet, gefoltert und hingerichtet.

Hl. Melchior Grodecz

* 1584 in Cieszyu/Teschen in Polen 
† 7. September 1619 in Kaschau, dem heutigen Košice in der Slowakei

Melchior Grodecz trat 1603 in Brünn in den Jesuitenorden ein. Anders als seine oben genannten Mitbrüder studierte er nicht in Graz, doch wird er, der das Schicksal seiner Mitbrüder teilte, ebenfalls zu den Märtyrern des Grazer Jesuitenkollegs gezählt; auch er ging als Missionar nach Kaschau, wo er mit seinen beiden schon genannten Mitbrüdern am 7. September 1619 gefangen, gefoltert und hingerichtet wurde.

Eine Gräfin ließ die Leichname der drei Märtyrer nach Tyrnau in der Slowakei überführen und in der dortigen Jesuitenkirche feierlich bestatten.

Am 15. Januar 1905 wurden sie selig gesprochen, am 2. Juli 1995 erfolgte ihre Heiligsprechung.

 

  

 



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