«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68














 
                    

Sonntag, 13 August 2017

Hl. Maximus Confessor

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Hl. Maximus Confessor

Mönch

* um 580 in Konstantinopel, heute Ístanbul in der Türkei
† 13. August 662 im Kastell Schemarium am Schwarzen Meer

Maximus, einer der bedeutendsten Theologen des 7. Jahrhunderts, diente als Hofbeamter bei Kaiser Herakleios in Konstantinopel, dem heutigen Ístanbul. Er trat dann ins Kloster ein, erst in Chrysopolis in Bithynien (heute der Stadtteil Üsküdar in Ístanbul), dann in Kyzikos, dem heutigen Balız Erdek. Vor der Belagerung Konstantinopels durch die Perser floh er 626 nach Afrika und dann nach Rom, wo er 649 auf der Synode im Lateran gegen den Monotheletismus (die Lehre, dass Christus, obwohl Gott und Mensch, nur einen Willen gehabt habe) auftrat. Deshalb wurde er vom oströmischen Kaiser ins Kastell Schemarium verbannt. Er wurde gefoltert, man schnitt ihm die Zunge und die rechte Hand ab. Er starb in Lazike in der Verbannung.

Maximus war der wichtigste Theologen seiner Zeit, bekämpfte den Monophysitismus (die Lehre, dass in Christus nicht zwei Naturen, die göttliche und die menschliche, sei, sondern nur eine) und den Monotheletismus. Sein umfangreiches Werk umfasst exegetische, asketische und apologetische Schriften, Briefe, eine Erklärung der Liturgie sowie Kommentare zu den Werken von Gregor von Nazianz und Dionysios Areopagites.

Johannes von Damaskus verfasste einen liturgischen Kanon zu Ehren von Maximus, ein weiterer wird Andreas von Kreta zugeschrieben. Seine Lebensgeschichte wurde Mitte des 10. Jahrhunderts durch den Mönch Michael Exabulites aufgeschrieben.

 



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