«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Freitag der 5. Woche im Jahreskreis

Erstes Buch der Könige 11,29-32.12,19.
Als in jener Zeit Jerobeam einmal aus Jerusalem herauskam, begegnete ihm auf dem Weg der Prophet Ahija aus Schilo. Dieser war mit einem neuen Mantel bekleidet. WĂ€hrend nun beide allein auf freiem Feld waren,
fasste Ahija den neuen Mantel, den er anhatte, zerriss ihn in zwölf StĂŒcke
und sagte zu Jerobeam: Nimm dir zehn StĂŒcke; denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Ich nehme Salomo das Königtum weg und gebe dir zehn StĂ€mme.
Nur ein Stamm soll ihm verbleiben wegen meines Knechtes David und wegen Jerusalem, der Stadt, die ich aus allen StÀmmen Israels erwÀhlt habe.
So fiel Israel vom Haus David ab und ist abtrĂŒnnig bis zum heutigen Tag.

Psalm 81(80),10-11ab.12-13.14-15.
FĂŒr dich gibt es keinen andern Gott.
Du sollst keinen fremden Gott anbeten.
Ich bin der Herr, dein Gott,
der dich heraufgefĂŒhrt hat aus Ägypten.

Doch mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört;
Israel hat mich nicht gewollt.
Da ĂŒberließ ich sie ihrem verstockten Herzen,
und sie handelten nach ihren eigenen PlÀnen.

Ach dass doch mein Volk auf mich hörte,
dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen!
Wie bald wĂŒrde ich seine Feinde beugen,
meine Hand gegen seine BedrÀnger wenden.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 7,31-37.
In jener Zeit verließ Jesus das Gebiet von Tyrus wieder und kam ĂŒber Sidon an den See von GalilĂ€a, mitten in das Gebiet der Dekapolis.
Da brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berĂŒhren.
Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berĂŒhrte dann die Zunge des Mannes mit Speichel;
danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das heißt: Öffne dich!
Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit, und er konnte richtig reden.
Jesus verbot ihnen, jemand davon zu erzÀhlen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr machten sie es bekannt.
Außer sich vor Staunen sagten sie: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Augustinus
„Sie sprachen: Er hat alles wohl gemacht; er macht die Sprachlosen reden“



 
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