«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Gedenktag des Hl. Timotheus und Titus, Bischöfe und ApostelschĂŒler

Zweiter Brief des Apostels Paulus an Timotheus 1,1-8.
Paulus, durch den Willen Gottes zum Apostel Christi Jesu berufen, um das Leben in Christus Jesus, das uns verheißen ist, zu verkĂŒndigen,
an Timotheus, seinen geliebten Sohn: Gnade, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserem Herrn.
Ich danke Gott, dem ich wie schon meine Vorfahren mit reinem Gewissen diene - ich danke ihm bei Tag und Nacht in meinen Gebeten, in denen ich unablÀssig an dich denke.
Wenn ich mich an deine TrÀnen erinnere, habe ich Sehnsucht, dich zu sehen, um mich wieder von Herzen freuen zu können;
denn ich denke an deinen aufrichtigen Glauben, der schon in deiner Großmutter Loïs und in deiner Mutter Eunike lebendig war und der nun, wie ich weiß, auch in dir lebt.
Darum rufe ich dir ins GedÀchtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner HÀnde zuteil geworden ist.
Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
SchĂ€me dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen; schĂ€me dich auch meiner nicht, der ich seinetwegen im GefĂ€ngnis bin, sondern leide mit mir fĂŒr das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft.

Psalm 96(95),1-2.3.7-8.10.
Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle LĂ€nder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkĂŒndet sein Heil von Tag zu Tag!

ErzÀhlt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
bei allen Nationen von seinen Wundern!
Bringt dar dem Herrn, ihr StÀmme der Völker,
bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!

Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens,
spendet Opfergaben, und tretet ein in sein Heiligtum!
VerkĂŒndet bei den Völkern: Der Herr ist König.
Den Erdkreis hat er gegrĂŒndet, so dass er nicht wankt.
Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,1-9.
In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere JĂŒnger aus und sandte sie zu zweit voraus in alle StĂ€dte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter fĂŒr seine Ernte auszusenden.
Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! GrĂŒĂŸt niemand unterwegs!
Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!
Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wĂŒnscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurĂŒckkehren.
Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!
Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt.
Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Katechismus der Katholischen Kirche
Timotheus und Titus, Nachfolger der Apostel



 
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