┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Mittwoch der 27. Woche im Jahreskreis

Buch Jona 3,10b.4,1-11.
Gott reute das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er f├╝hrte die Drohung nicht aus.
Das missfiel Jona ganz und gar, und er wurde zornig.
Er betete zum Herrn und sagte: Ach Herr, habe ich das nicht schon gesagt, als ich noch daheim war? Eben darum wollte ich ja nach Tarschisch fliehen; denn ich wusste, dass du ein gn├Ądiger und barmherziger Gott bist, langm├╝tig und reich an Huld und dass deine Drohungen dich reuen.
Darum nimm mir jetzt lieber das Leben, Herr! Denn es ist f├╝r mich besser zu sterben als zu leben.
Da erwiderte der Herr: Ist es recht von dir, zornig zu sein?
Da verlie├č Jona die Stadt und setzte sich ├Âstlich vor der Stadt nieder. Er machte sich dort ein Laubdach und setzte sich in seinen Schatten, um abzuwarten, was mit der Stadt geschah.
Da lie├č Gott, der Herr, einen Rizinusstrauch ├╝ber Jona emporwachsen, der seinem Kopf Schatten geben und seinen ├ärger vertreiben sollte. Jona freute sich sehr ├╝ber den Rizinusstrauch.
Als aber am n├Ąchsten Tag die Morgenr├Âte heraufzog, schickte Gott einen Wurm, der den Rizinusstrauch annagte, so dass er verdorrte.
Und als die Sonne aufging, schickte Gott einen hei├čen Ostwind. Die Sonne stach Jona auf den Kopf, so dass er fast ohnm├Ąchtig wurde. Da w├╝nschte er sich den Tod und sagte: Es ist besser f├╝r mich zu sterben als zu leben.
Gott aber fragte Jona: Ist es recht von dir, wegen des Rizinusstrauches zornig zu sein? Er antwortete: Ja, es ist recht, dass ich zornig bin und mir den Tod w├╝nsche.
Darauf sagte der Herr: Dir ist es leid um den Rizinusstrauch, f├╝r den du nicht gearbeitet und den du nicht gro├čgezogen hast. ├ťber Nacht war er da, ├╝ber Nacht ist er eingegangen.
Mir aber sollte es nicht leid sein um Ninive, die gro├če Stadt, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen leben, die nicht einmal rechts und links unterscheiden k├Ânnen - und au├čerdem so viel Vieh?

Psalm 86(85),3-4.5-6.9-10.
Du bist mein Gott. Sei mir gn├Ądig, o Herr!
Den ganzen Tag rufe ich zu dir.
Herr, erfreue deinen Knecht;
denn ich erhebe meine Seele zu dir.

Herr, du bist g├╝tig und bereit zu verzeihen,
f├╝r alle, die zu dir rufen, reich an Gnade.
Herr, vernimm mein Beten,
achte auf mein lautes Flehen!

Alle V├Âlker kommen und beten dich an,
sie geben, Herr, deinem Namen die Ehre.
Denn du bist gro├č und tust Wunder;
du allein bist Gott.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,1-4.
Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner J├╝nger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine J├╝nger beten gelehrt hat.
Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
Gib uns t├Ąglich das Brot, das wir brauchen.
Und erlass uns unsere S├╝nden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und f├╝hre uns nicht in Versuchung.



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Eine Homilie aus dem 5. Jahrhundert
ÔÇ×Lehre uns betenÔÇť



 
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