┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Donnerstag der 26. Woche im Jahreskreis

Buch Nehemia 8,1-4a.5-6.7b-12.
Das ganze Volk versammelte sich geschlossen auf dem Platz vor dem Wassertor und bat den Schriftgelehrten Esra, das Buch mit dem Gesetz des Mose zu holen, das der Herr den Israeliten vorgeschrieben hat.
Am ersten Tag des siebten Monats brachte der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung; zu ihr geh├Ârten die M├Ąnner und die Frauen und alle, die das Gesetz verstehen konnten.
Vom fr├╝hen Morgen bis zum Mittag las Esra auf dem Platz vor dem Wassertor den M├Ąnnern und Frauen und denen, die es verstehen konnten, das Gesetz vor. Das ganze Volk lauschte auf das Buch des Gesetzes.
Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Kanzel aus Holz, die man eigens daf├╝r errichtet hatte.
Esra ├Âffnete das Buch vor aller Augen, denn er stand h├Âher als das versammelte Volk. Als er das Buch aufschlug, erhoben sich alle.
Dann pries Esra den Herrn, den gro├čen Gott; darauf antworteten alle mit erhobenen H├Ąnden: Amen, amen! Sie verneigten sich, warfen sich vor dem Herrn nieder, mit dem Gesicht zur Erde.
Die Leviten erkl├Ąrten dem Volk das Gesetz; die Leute blieben auf ihrem Platz.
Man las aus dem Buch, dem Gesetz Gottes, in Abschnitten vor und gab dazu Erkl├Ąrungen, so dass die Leute das Vorgelesene verstehen konnten.
Der Statthalter Nehemia, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten, die das Volk unterwiesen, sagten dann zum ganzen Volk: Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, eures Gottes. Seid nicht traurig und weint nicht! Alle Leute weinten n├Ąmlich, als sie die Worte des Gesetzes h├Ârten.
Dann sagte Esra zu ihnen: Nun geht, haltet ein festliches Mahl und trinkt s├╝├čen Wein! Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; denn heute ist ein heiliger Tag zur Ehre des Herrn. Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure St├Ąrke.
Auch die Leviten beruhigten das ganze Volk und sagten: Seid still, denn dieser Tag ist heilig. Macht euch keine Sorgen!
Da gingen alle Leute nach Hause, um zu essen und zu trinken und auch andern davon zu geben und um ein gro├čes Freudenfest zu begehen; denn sie hatten die Worte verstanden, die man ihnen verk├╝ndet hatte.

Psalm 19(18),8.9.10.
Die Weisung des Herrn ist vollkommen,
sie erquickt den Menschen.
Das Gesetz des Herrn ist verl├Ąsslich,
den Unwissenden macht es weise.

Die Befehle des Herrn sind richtig,
sie erfreuen das Herz;
das Gebot des Herrn ist lauter,
es erleuchtet die Augen.

Die Furcht des Herrn ist rein,
sie besteht f├╝r immer.
Die Urteile des Herrn sind wahr,
gerecht sind sie alle.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,1-12.
In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere J├╝nger aus und sandte sie zu zweit voraus in alle St├Ądte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist gro├č, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter f├╝r seine Ernte auszusenden.
Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die W├Âlfe.
Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Gr├╝├čt niemand unterwegs!
Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!
Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm w├╝nscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zur├╝ckkehren.
Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!
Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt.
Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.
Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Stra├če und ruft:
Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren F├╝├čen klebt, lassen wir euch zur├╝ck; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe.
Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Benedikt XVI.
Die N├Ąchstenliebe, Seele der Mission



 
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