┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Mittwoch der 25. Woche im Jahreskreis

Buch Esra 9,5-9.
Zur Zeit des Abendopfers erhob ich, Esra, mich aus meiner Bu├č├╝bung, mit zerrissenem Gewand und Mantel. Dann warf ich mich auf die Knie, breitete die H├Ąnde aus und betete zum Herrn, meinem Gott:
Mein Gott, ich sch├Ąme mich und wage nicht, die Augen zu dir, mein Gott, zu erheben. Denn unsere Vergehen sind uns ├╝ber den Kopf gewachsen; unsere Schuld reicht bis zum Himmel.
Seit den Tagen unserer V├Ąter bis heute sind wir in gro├čer Schuld. Wegen unserer Vergehen wurden wir, unsere K├Ânige und Priester, den K├Ânigen der L├Ąnder ausgeliefert, dem Schwert, der Gefangenschaft, der Pl├╝nderung und der Schande, wie es noch heute der Fall ist.
Jetzt, f├╝r einen kurzen Augenblick, hat der Herr, unser Gott, uns Erbarmen gezeigt; er hat einen Rest gerettet und ├╝brig gelassen und uns einen Ruheplatz an seinem heiligen Ort gew├Ąhrt. So lie├č unser Gott unsere Augen aufleuchten, er lie├č uns ein wenig aufleben in unserer Knechtschaft.
Ja, wir sind Knechte. Aber auch in unserer Knechtschaft hat unser Gott uns nicht verlassen. Er wandte uns die Gunst der K├Ânige von Persien zu. Er lie├č uns aufleben, so dass wir das Haus unseres Gottes wieder aufbauen und es aus den Tr├╝mmern wieder aufrichten konnten. Er gew├Ąhrte uns ein gesch├╝tztes Gebiet in Juda und Jerusalem.

Buch Tobias 13,2.3-4.5.8.
Gepriesen sei Gott, der in Ewigkeit lebt,
sein K├Ânigtum sei gepriesen.
Er z├╝chtigt und hat auch wieder Erbarmen;
er f├╝hrt hinab in die Unterwelt
und f├╝hrt auch wieder zum Leben.
Niemand kann seiner Macht entfliehen.

Bekennt euch zu ihm vor allen V├Âlkern, ihr Kinder Israels;
denn er selbst hat uns unter die V├Âlker zerstreut.
Verk├╝ndet dort seine erhabene Gr├Â├če,
preist ihn laut vor allem, was lebt.
Denn er ist unser Herr und Gott, er ist unser Vater in alle Ewigkeit.

Er z├╝chtigt uns wegen unserer S├╝nden,
doch hat er auch wieder Erbarmen.
Er f├╝hrt uns aus allen V├Âlkern zusammen,
von ├╝berall her, wohin ihr verschleppt worden seid.

Ich bekenne mich zum Herrn im Land der Verbannung,
ich bezeuge den S├╝ndern seine Macht und erhabene Gr├Â├če.
Kehrt um, ihr S├╝nder, tut, was recht ist in seinen Augen.
Vielleicht ist er gn├Ądig und hat mit euch Erbarmen.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,1-6.
In jener Zeit rief Jesus die Zw├Âlf zu sich und gab ihnen die Kraft und die Vollmacht, alle D├Ąmonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen.
Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verk├╝nden und zu heilen.
Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd.
Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg, und sch├╝ttelt den Staub von euren F├╝├čen, zum Zeugnis gegen sie.
Die Zw├Âlf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verk├╝ndeten das Evangelium und heilten ├╝berall die Kranken.



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : II. Vatikanisches Konzil
ÔÇ×Er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verk├╝ndenÔÇť



 
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