┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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25. Sonntag im Jahreskreis - Caritas Sonntag

Buch Jesaja 55,6-9.
Sucht den Herrn, solange er sich finden l├Ąsst, ruft ihn an, solange er nahe ist.
Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pl├Ąne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat in ihm, und zu unserem Gott; denn er ist gro├č im Verzeihen.
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn.
So hoch der Himmel ├╝ber der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege ├╝ber eure Wege und meine Gedanken ├╝ber eure Gedanken.

Psalm 145(144),2-3.8-9.17-18.
Ich will dich preisen Tag f├╝r Tag
und deinen Namen loben immer und ewig.
Gro├č ist der Herr und hoch zu loben,
seine Gr├Â├če ist unerforschlich.

Der Herr ist gn├Ądig und barmherzig,
langm├╝tig und reich an Gnade.
Der Herr ist g├╝tig zu allen,
sein Erbarmen waltet ├╝ber all seinen Werken.

Gerecht ist der Herr in allem, was er tut,
voll Huld in all seinen Werken.
Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe,
allen, die zu ihm aufrichtig rufen.



Brief des Apostels Paulus an die Philipper 1,20a.20d.24.27a.
Br├╝der! Darauf warte und hoffe ich,
dass Christus durch meinen Leib verherrlicht wird, ob ich lebe oder sterbe.
Aber euretwegen ist es notwendiger, dass ich am Leben bleibe.
Vor allem: lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matth├Ąus - Mt 20,1-16a.
In jener Zeit erz├Ąhlte Jesus seinen J├╝ngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der fr├╝h am Morgen sein Haus verlie├č, um Arbeiter f├╝r seinen Weinberg anzuwerben.
Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar f├╝r den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.
Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag unt├Ątig herum?
Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.
Da kamen die M├Ąnner, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.
Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar.
Da begannen sie, ├╝ber den Gutsherrn zu murren,
und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag ├╝ber die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir geh├Ârt, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen g├╝tig bin?
So werden die Letzten die Ersten sein.



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Unbekannter Verfasser im heutigen Italien
ÔÇ×Geht auch ihr in meinen Weinberg!ÔÇť



 
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