«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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23. Sonntag im Jahreskreis

Buch Ezechiel 33,7-9.
So spricht der Herr: Du aber, Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als WÀchter; wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst, musst du sie vor mir warnen.
Wenn ich zu einem, der sich schuldig gemacht hat, sage: Du musst sterben!, und wenn du nicht redest und den Schuldigen nicht warnst, um ihn von seinem Weg abzubringen, dann wird der Schuldige seiner SĂŒnde wegen sterben. Von dir aber fordere ich Rechenschaft fĂŒr sein Blut.
Wenn du aber den Schuldigen vor seinem Weg gewarnt hast, damit er umkehrt, und wenn er dennoch auf seinem Weg nicht umkehrt, dann wird er seiner SĂŒnde wegen sterben; du aber hast dein Leben gerettet.

Psalm 95(94),1-2.6-7abc.7d-9.
Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand gefĂŒhrt.

Ach, wĂŒrdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!
"VerhÀrtet euer Herz nicht wie in Meriba,
wie in der WĂŒste am Tag von Massa!
Dort haben eure VĂ€ter mich versucht,
sie haben mich auf die Probe gestellt
und hatten doch mein Tun gesehen."



Brief des Apostels Paulus an die Römer 13,8-10.
BrĂŒder! Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfĂŒllt.
Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen NÀchsten lieben wie dich selbst.
Die Liebe tut dem NĂ€chsten nichts Böses. Also ist die Liebe die ErfĂŒllung des Gesetzes.

Aus dem Heiligen Evangelium nach MatthÀus - Mt 18,15-20.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen JĂŒngern: Wenn dein Bruder sĂŒndigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurĂŒckgewonnen.
Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei MÀnner mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.
Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er fĂŒr dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Mutter Teresa von Kalkutta
„Alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein“: das Sakrament der Versöhnung



 
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