«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag der 22. Woche im Jahreskreis

Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 5,1-6.9-11.
Über Zeit und Stunde, BrĂŒder, brauche ich euch nicht zu schreiben.
Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.
WĂ€hrend die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben ĂŒber sie wie die Wehen ĂŒber eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen.
Ihr aber, BrĂŒder, lebt nicht im Finstern, so dass euch der Tag nicht wie ein Dieb ĂŒberraschen kann.
Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.
Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nĂŒchtern sein.
Denn Gott hat uns nicht fĂŒr das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafĂŒr, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen.
Er ist fĂŒr uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen.
Darum tröstet und ermahnt einander und einer richte den andern auf, wie ihr es schon tut.

Psalm 27(26),1.4.13-14.
Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fĂŒrchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich bin gewiss, zu schauen
die GĂŒte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn, und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!



Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 4,31-37.
In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in GalilÀa, und lehrte die Menschen am Sabbat.
Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht.
In der Synagoge saß ein Mann, der von einem DĂ€mon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stĂŒrzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!
Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der DĂ€mon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen.
Da waren alle erstaunt und erschrocken, und einer fragte den andern: Was ist das fĂŒr ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen.
Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Diadochos von Photike
„Schweig und verlass ihn!“



 
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