«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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22. Sonntag im Jahreskreis

Buch Jeremia 20,7-9.
Du hast mich betört, o Herr, und ich ließ mich betören; du hast mich gepackt und ĂŒberwĂ€ltigt. Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich.
Ja, sooft ich rede, muss ich schreien, «Gewalt und UnterdrĂŒckung!» muss ich rufen. Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Spott und Hohn.
Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen sprechen!, so war es mir, als brenne in meinem Herzen ein Feuer, eingeschlossen in meinem Innern. Ich quÀlte mich, es auszuhalten, und konnte nicht.

Psalm 63(62),2.3-4.5-6.8-9.
Gott, du mein Gott, dich suche ich,
meine Seele dĂŒrstet nach dir.
Nach dir schmachtet mein Leib
wie dĂŒrres, lechzendes Land ohne Wasser.

Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum,
um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Huld ist besser als das Leben;
darum preisen dich meine Lippen.

Ich will dich rĂŒhmen mein Leben lang,
in deinem Namen die HĂ€nde erheben.
Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele,
mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.

Ja, du wurdest meine Hilfe;
jubeln kann ich im Schatten deiner FlĂŒgel.
Meine Seele hÀngt an dir,
deine rechte Hand hÀlt mich fest.



Brief des Apostels Paulus an die Römer 12,1-2.
Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine BrĂŒder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefĂ€llt; das ist fĂŒr euch der wahre und angemessene Gottesdienst.
Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prĂŒfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefĂ€llt, was gut und vollkommen ist.

Aus dem Heiligen Evangelium nach MatthÀus - Mt 16,21-27.
In jenen Tagen begann Jesus, seinen JĂŒngern zu erklĂ€ren, er mĂŒsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen.
Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm VorwĂŒrfe; er sagte: Das soll Gott verhĂŒten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen!
Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.
Darauf sagte Jesus zu seinen JĂŒngern: Wer mein JĂŒnger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Was nĂŒtzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbĂŒĂŸt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurĂŒckkaufen?
Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Augustinus
„Du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen“



 
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