«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Gedenktag der Enthauptung Johannes des TĂ€ufers

Buch Jeremia 1,4.17-19.
In den Tagen Joschijas, des Königs von Juda, erging das Wort des Herrn an mich:
GĂŒrte dich, tritt vor sie hin, und verkĂŒnde ihnen alles, was ich dir auftrage. Erschrick nicht vor ihnen, sonst setze ich dich vor ihren Augen in Schrecken.
Ich selbst mache dich heute zur befestigten Stadt, zur eisernen SĂ€ule und zur ehernen Mauer gegen das ganze Land, gegen die Könige, Beamten und Priester von Juda und gegen die BĂŒrger des Landes.
Mögen sie dich bekÀmpfen, sie werden dich nicht bezwingen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten - Spruch des Herrn.

Psalm 71(70),1-2.3.5-6.15.17.
Herr, ich suche Zuflucht bei dir.
Lass mich doch niemals scheitern!
Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit,
wende dein Ohr mir zu und hilf mir!

Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Du hast mir versprochen zu helfen;
denn du bist mein Fels und meine Burg.

Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stĂŒtze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein BeschĂŒtzer;
dir gilt mein Lobpreis allezeit.

Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit kĂŒnden
und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag;
denn ich kann sie nicht zÀhlen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkĂŒnde ich dein wunderbares Walten.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 6,17-29.
Herodes hatte Johannes festnehmen und ins GefÀngnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte.
Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen.
Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen,
denn Herodes fĂŒrchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schĂŒtzte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch hörte er ihm gern zu.
Eines Tages ergab sich fĂŒr Herodias eine gĂŒnstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten BĂŒrgern von GalilĂ€a zu einem Festmahl ein.
Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen GĂ€sten so sehr, dass der König zu ihr sagte: WĂŒnsch dir, was du willst; ich werde es dir geben.
Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die HÀlfte meines Reiches wÀre.
Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wĂŒnschen? Herodias antwortete: Den Kopf des TĂ€ufers Johannes.
Da lief das MÀdchen zum König hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des TÀufers Johannes bringen lÀsst.
Da wurde der König sehr traurig, aber weil er vor allen GÀsten einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.
Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins GefÀngnis zu gehen und den Kopf des TÀufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes.
Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem MĂ€dchen, und das MĂ€dchen gab ihn seiner Mutter.
Als die JĂŒnger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Johannes Justus Landsberg
„Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden“ (Mt 5,10)



 
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