«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Montag der 19. Woche im Jahreskreis

Deuteronomium 10,12-22.
Mose sprach zum Volk; er sagte: Und nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir außer dem einen: dass du den Herrn, deinen Gott, fĂŒrchtest, indem du auf allen seinen Wegen gehst, ihn liebst, und dem Herrn, deinem Gott, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dienst;
dass du ihn fĂŒrchtest, indem du auf die Gebote des Herrn und seine Gesetze achtest, auf die ich dich heute verpflichte. Dann wird es dir gut gehen.
Sieh, dem Herrn, deinem Gott, gehören der Himmel, der Himmel ĂŒber den Himmeln, die Erde und alles, was auf ihr lebt.
Doch nur deine VÀter hat der Herr ins Herz geschlossen, nur sie hat er geliebt. Und euch, ihre Nachkommen, hat er spÀter unter allen Völkern ausgewÀhlt, wie es sich heute zeigt.
Ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und nicht lÀnger halsstarrig sein.
Denn der Herr, euer Gott, ist der Gott ĂŒber den Göttern und der Herr ĂŒber den Herren. Er ist der große Gott, der Held und der Furchterregende. Er lĂ€sst kein Ansehen gelten und nimmt keine Bestechung an.
Er verschafft Waisen und Witwen ihr Recht. Er liebt die Fremden und gibt ihnen Nahrung und Kleidung -
auch ihr sollt die Fremden lieben, denn ihr seid Fremde in Ägypten gewesen.
Du sollst den Herrn, deinen Gott, fĂŒrchten. Ihm sollst du dienen, an ihm sollst du dich festhalten, bei seinem Namen sollst du schwören.
Er ist dein Lobgesang, er ist dein Gott. FĂŒr dich hat er all das Große und Furchterregende getan, das du mit eigenen Augen gesehen hast.
Als deine Vorfahren nach Ägypten zogen, waren sie nur siebzig an der Zahl; jetzt aber hat der Herr, dein Gott, dich so zahlreich gemacht wie die Sterne am Himmel.

Psalm 147,12-13.14-15.19-20.
Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er verschafft deinen Grenzen Frieden,
und sÀttigt dich mit bestem Weizen.
Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.

Er verkĂŒndet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkĂŒndet.



Aus dem Heiligen Evangelium nach MatthÀus - Mt 17,22-27.
In jener Zeit, als Jesus und seine JĂŒnger in GalilĂ€a zusammen waren, sagte Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert werden,
und sie werden ihn töten; aber am dritten Tag wird er auferstehen. Da wurden sie sehr traurig.
Als Jesus und die JĂŒnger nach Kafarnaum kamen, gingen die MĂ€nner, die die Tempelsteuer einzogen, zu Petrus und fragten: Zahlt euer Meister die Doppeldrachme nicht?
Er antwortete: Doch! Als er dann ins Haus hineinging, kam ihm Jesus mit der Frage zuvor: Was meinst du, Simon, von wem erheben die Könige dieser Welt Zölle und Steuern? Von ihren eigenen Söhnen oder von den anderen Leuten?
Als Petrus antwortete: Von den anderen!, sagte Jesus zu ihm: Also sind die Söhne frei.
Damit wir aber bei niemand Anstoß erregen, geh an den See und wirf die Angel aus; den ersten Fisch, den du heraufholst, nimm, öffne ihm das Maul, und du wirst ein VierdrachmenstĂŒck finden. Das gib den MĂ€nnern als Steuer fĂŒr mich und fĂŒr dich.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Ambrosius
Durch sein Leiden hat Christus unsere Schuld fĂŒr uns bezahlt



 
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