«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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17. Sonntag im Jahreskreis

Erstes Buch der Könige 3,5.7-12.
In jenen Tagen erschien der Herr dem Salomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewÀhren soll.
Und Salomo sprach: Herr, mein Gott, du hast deinen Knecht anstelle meines Vaters David zum König gemacht. Doch ich bin noch sehr jung und weiß nicht, wie ich mich als König verhalten soll.
Dein Knecht steht aber mitten in deinem Volk, das du erwĂ€hlt hast: einem großen Volk, das man wegen seiner Menge nicht zĂ€hlen und nicht schĂ€tzen kann.
Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht. Wer könnte sonst dieses mÀchtige Volk regieren?
Es gefiel dem Herrn, dass Salomo diese Bitte aussprach.
Daher antwortete ihm Gott: Weil du gerade diese Bitte ausgesprochen hast und nicht um langes Leben, Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten hast, um auf das Recht zu hören,
werde ich deine Bitte erfĂŒllen. Sieh, ich gebe dir ein so weises und verstĂ€ndiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht.

Psalm 119(118),57.72.76-77.127-128.129-130.
Mein Anteil ist der Herr;
ich habe versprochen, dein Wort zu beachten.
Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.

Tröste mich in deiner Huld,
wie du es deinem Knecht verheißen hast.
Dein Erbarmen komme ĂŒber mich, damit ich lebe;
denn deine Weisung macht mich froh.

Darum liebe ich deine Gebote
mehr als Rotgold und Weißgold.
Darum lebe ich genau nach deinen Befehlen;
ich hasse alle Pfade der LĂŒge.

Deine Vorschriften sind der Bewunderung wert;
darum bewahrt sie mein Herz.
Die ErklÀrung deiner Worte bringt Erleuchtung,
den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht.



Brief des Apostels Paulus an die Römer 8,28-30.
BrĂŒder! Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten fĂŒhrt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind;
denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen BrĂŒdern sei.
Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

Aus dem Heiligen Evangelium nach MatthÀus - Mt 13,44-52.
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.
Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.
Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen.
Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.
So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen
und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den ZĂ€hnen knirschen.
Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja.
Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein JĂŒnger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Thomas von Aquin
„Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz“



 
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