«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag der 11. Woche im Jahreskreis

Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 8,1-9.
BrĂŒder, wir wollen euch jetzt von der Gnade erzĂ€hlen, die Gott den Gemeinden Mazedoniens erwiesen hat.
WĂ€hrend sie durch große Not geprĂŒft wurden, verwandelten sich ihre ĂŒbergroße Freude und ihre tiefe Armut in den Reichtum ihres selbstlosen Gebens.
Ich bezeuge, dass sie nach KrĂ€ften und sogar ĂŒber ihre KrĂ€fte spendeten, ganz von sich aus,
indem sie sich geradezu aufdrĂ€ngten und uns um die Gunst baten, zur Hilfeleistung fĂŒr die Heiligen beitragen zu dĂŒrfen.
Und ĂŒber unsere Erwartung hinaus haben sie sich eingesetzt, zunĂ€chst fĂŒr den Herrn, aber auch fĂŒr uns, wie es Gottes Wille war.
Daraufhin ermutigten wir Titus, dieses Liebeswerk, das er frĂŒher bei euch begonnen hatte, nun auch zu vollenden.
Wie ihr aber an allem reich seid, an Glauben, Rede und Erkenntnis, an jedem Eifer und an der Liebe, die wir in euch begrĂŒndet haben, so sollt ihr euch auch an diesem Liebeswerk mit reichlichen Spenden beteiligen.
Ich meine das nicht als strenge Weisung, aber ich gebe euch Gelegenheit, angesichts des Eifers anderer auch eure Liebe als echt zu erweisen.
Denn ihr wisst, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat: Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen.

Psalm 146(145),1-3.5-6.7-8.9.
Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele!
Ich will den Herrn loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
Verlasst euch nicht auf FĂŒrsten,
auf Menschen, bei denen es doch keine Hilfe gibt.

Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist
und der seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt.
Der Herr hat Himmel und Erde gemacht,
das Meer und alle Geschöpfe;
er hÀlt ewig die Treue.

Recht verschafft er den UnterdrĂŒckten,
den Hungernden gibt er Brot;
der Herr befreit die Gefangenen.
Der Herr öffnet den Blinden die Augen,
er richtet die Gebeugten auf.

Der Herr beschĂŒtzt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der Herr liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.



Aus dem Heiligen Evangelium nach MatthÀus - Mt 5,43-48.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen JĂŒngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen NĂ€chsten lieben und deinen Feind hassen.
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet fĂŒr die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lĂ€sst seine Sonne aufgehen ĂŒber Bösen und Guten, und er lĂ€sst regnen ĂŒber Gerechte und Ungerechte.
Wenn ihr nĂ€mlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafĂŒr erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
Und wenn ihr nur eure BrĂŒder grĂŒĂŸt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Franziskus von Assisi
„Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde“



 
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