┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Freitag der 5. Osterwoche

Apostelgeschichte 15,22-31.
In jenen Tagen beschlossen die Apostel und die ├ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, M├Ąnner aus ihrer Mitte auszuw├Ąhlen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, n├Ąmlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, f├╝hrende M├Ąnner unter den Br├╝dern.
Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die ├ältesten, eure Br├╝der, gr├╝├čen die Br├╝der aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Zilizien.
Wir haben geh├Ârt, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gem├╝ter erregt haben.
Deshalb haben wir uns geeinigt und beschlossen, M├Ąnner auszuw├Ąhlen und zusammen mit unseren lieben Br├╝dern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken,
die beide f├╝r den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben.
Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch m├╝ndlich mitteilen sollen.
Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge:
G├Âtzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor h├╝tet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!
Man verabschiedete die Abgesandten, und sie zogen hinab nach Antiochia, riefen die Gemeinde zusammen und ├╝bergaben ihr den Brief.
Die Br├╝der lasen ihn und freuten sich ├╝ber die Ermunterung.

Psalm 57(56),8-9.10-11.
Mein Herz ist bereit, o Gott,
mein Herz ist bereit,
ich will dir singen und spielen.
Wach auf, meine Seele!
Wacht auf, Harfe und Saitenspiel!
Ich will das Morgenrot wecken.

Ich will dich vor den V├Âlkern preisen, Herr,
dir vor den Nationen lobsingen.
Denn deine G├╝te reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,12-17.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J├╝ngern: Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.
Es gibt keine gr├Â├čere Liebe, als wenn einer sein Leben f├╝r seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht wei├č nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater geh├Ârt habe.
Nicht ihr habt mich erw├Ąhlt, sondern ich habe euch erw├Ąhlt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.
Dies trage ich euch auf: Liebt einander!



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Gregor der Gro├če
ÔÇ×Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander, wie ich euch geliebt habeÔÇť (vgl. Joh 13,34)



 
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