┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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11. Sonntag im Jahreskreis

Zweites Buch Samuel 12,7-10.13.
In jenen Tagen sagte der Prophet Natan zu David: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe dich zum K├Ânig von Israel gesalbt, und ich habe dich aus der Hand Sauls gerettet.
Ich habe dir das Haus deines Herrn und die Frauen deines Herrn in den Scho├č gegeben, und ich habe dir das Haus Israel und Juda gegeben, und wenn das zu wenig ist, gebe ich dir noch manches andere dazu.
Aber warum hast du das Wort des Herrn verachtet und etwas getan, was ihm missf├Ąllt? Du hast den Hetiter Urija mit dem Schwert erschlagen und hast dir seine Frau zur Frau genommen; durch das Schwert der Ammoniter hast du ihn umgebracht.
Darum soll jetzt das Schwert auf ewig nicht mehr von deinem Haus weichen; denn du hast mich verachtet und dir die Frau des Hetiters genommen, damit sie deine Frau werde.
Darauf sagte David zu Natan: Ich habe gegen den Herrn ges├╝ndigt. Natan antwortete David: Der Herr hat dir deine S├╝nde vergeben; du wirst nicht sterben.

Psalm 32(31),1-2.5.7.11.
Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen S├╝nde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine S├╝nde
und verbarg nicht l├Ąnger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Du bist mein Schutz, bewahrst mich vor Not;
du rettest mich und h├╝llst mich in Jubel.
Freut euch am Herrn und jauchzt, ihr Gerechten,
jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!



Brief des Paulus an die Galater 2,16.19-21.
Br├╝der! Wir haben erkannt, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch Werke des Gesetzes wird niemand gerecht.
Ich aber bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich f├╝r Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt worden;
nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich f├╝r mich hingegeben hat.
Ich missachte die Gnade Gottes in keiner Weise; denn k├Ąme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so w├Ąre Christus vergeblich gestorben.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 7,36-50.8,1-3.
In jener Zeit ging Jesus in das Haus eines Pharis├Ąers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch.
Als nun eine S├╝nderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im Haus des Pharis├Ąers bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergef├Ą├č voll wohlriechendem ├ľl
und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tr├Ąnen fielen auf seine F├╝├če. Sie trocknete seine F├╝├če mit ihrem Haar, k├╝sste sie und salbte sie mit dem ├ľl.
Als der Pharis├Ąer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet w├Ąre, m├╝sste er wissen, was das f├╝r eine Frau ist, von der er sich ber├╝hren l├Ąsst; er w├╝sste, dass sie eine S├╝nderin ist.
Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich m├Âchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister!
Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm f├╝nfhundert Denare schuldig, der andere f├╝nfzig.
Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erlie├č er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben?
Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht.
Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der F├╝├če gegeben; sie aber hat ihre Tr├Ąnen ├╝ber meinen F├╝├čen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet.
Du hast mir zur Begr├╝├čung keinen Kuss gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufh├Ârlich die F├╝├če gek├╝sst.
Du hast mir nicht das Haar mit ├ľl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden ├ľl die F├╝├če gesalbt.
Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen S├╝nden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe.
Dann sagte er zu ihr: Deine S├╝nden sind dir vergeben.
Da dachten die anderen G├Ąste: Wer ist das, dass er sogar S├╝nden vergibt?
Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!
In der folgenden Zeit wanderte er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verk├╝ndete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zw├Âlf begleiteten ihn,
au├čerdem einige Frauen, die er von b├Âsen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalene, aus der sieben D├Ąmonen ausgefahren waren,
Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterst├╝tzten Jesus und die J├╝nger mit dem, was sie besa├čen.



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Pater Pio von Pietrelcina
ÔÇ×Wer ist das, dass er sogar S├╝nden vergibt?ÔÇť



 
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