«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Fest Darstellung des Herrn - Lichtmess - Tag des gottgeweihten Lebens
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Sophronius von Jerusalem (?-639), Mönch und Bischof
Homilie zu Lichtmess; PG 87c, 3291

„Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe“ (Joh 12,46)

Wir wollen dem Herrn alle entgegengehn, wir alle, die sein Geheimnis verehren; mit willigem Herzen lasst uns alle gehen! Keiner schließe sich von der Begegnung aus, niemand bleibe dem Tragen des Lichtes fern! Wir entzĂŒnden den Glanz der Kerzen, um das göttliche Licht der Ankunft dessen anzuzeigen, von dem alles leuchtet, durch den die böse Finsternis verjagt wird und alles von der FĂŒlle ewigen Lichtes hell wird. Wir tun es auch, um sichtbar zu machen, mit welchem Glanz der Seele wir Christus entgegeneilen mĂŒssen. Wie die jungfrĂ€uliche Gottesmutter unbefleckt das wahre Licht auf den Armen trug und bei denen war, die in Finsternis und im Dunkel des Todes saßen (Lk 1,79), so wollen auch wir, von seinen Strahlen erleuchtet, in den HĂ€nden das Licht, das allen erscheint, dem entgegeneilen, der wahrhaft das Licht ist.

„Das Licht kam in die Welt“ (Joh 1,9) und erhellte sie, die von Finsternis umfangen war. Das strahlende Licht aus der Höhe (Lk 1,78) kam zu uns und leuchtet denen, die in Finsternis und im Dunkel des Todes saßen. Das ist unser Mysterium [
] Darum lasst uns alle zusammen laufen, lasst uns alle Gott entgegeneilen! [
] Voll Glanz wollen wir alle hervortreten, erleuchtet lasst uns ihm alle zusammen entgegengehn und mit dem greisen Simeon das klare und ewige Licht in Empfang nehmen. Mit ihm wollen wir im Herzen jubeln und dem Erzeuger und Vater des Lichtes, der das wahre Licht gesandt, das Dunkel verscheucht und alles zum Leuchten gebracht hat, den Hymnus des Dankes singen (Lk 2,28-32)!

Auch wir haben das Heil Gottes gesehen, dass er vor allen Völkern bereitet und zu unserer, des neuen Israel, Herrlichkeit geoffenbart hat. Wir lebten im Dunkel der alten SĂŒnde und wurden wie Simeon beim Anblick Christi von den Fesseln des gegenwĂ€rtigen Lebens befreit.







 
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