«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag der 4. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe
4. Homilie ĂŒber Levitikus

„Wenn ich auch nur sein Gewand berĂŒhre, werde ich geheilt“

Im Zusammenhang mit den ErstlingsfrĂŒchten der Erde als Opfergabe sagt das Gesetz: „Alles, was damit in BerĂŒhrung kommt, wird heilig“ (Lev 6,11). Der geopferte Christus ist das einzigartige und vollkommene Opfer, wofĂŒr die Opfer des alten Gesetzes Symbol und Vorausdeutung waren. Wer das Fleisch dieses Opfers berĂŒhrt, ist augenblicklich geheiligt: wenn er unrein ist, ist er gereinigt; wenn er verletzt ist, ist seine Verletzung geheilt. Genauso hat es die Frau verstanden, die an Blutfluss litt [...] Weil sie begriff, dass es sich hier wahrhaft um das Fleisch des Heiligen der Heiligen handelte, nĂ€herte sie sich ihm. Sie wagt es nicht, das Fleisch selbst zu berĂŒhren, denn sie hatte noch nicht begriffen, was das Vollkommene ist; aber sie hat den Saum seines Gewandes berĂŒhrt, das dieses hochheilige Fleisch berĂŒhrt. Und da sie ihn im Glauben berĂŒhrte, „ging eine Kraft aus“ von der Menschennatur Christi, und sie reinigte sie von ihrer Unreinheit und heilte ihre Krankheit.

Glaubst du denn nicht, dass dieser Text aus dem Gesetz so verstanden werden muss: Wenn jemand das Fleisch Jesu mit der eben genannten Einstellung berĂŒhrt, wenn er sich mit seinem ganzen Vertrauen, seinem ganzen Gehorsam Jesus als dem Fleisch gewordenen Wort nĂ€hert, dann hat er das wahre Opferfleisch berĂŒhrt und ist geheiligt.




 
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