«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Mittwoch der 3. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. JosĂ©maria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, GrĂŒnder des Opus Dei
Christus begegnen

Auf der ganzen Welt sÀen

„Der SĂ€mann ging hinaus, um zu sĂ€en“. Die Szene ist voller AktualitĂ€t. Auch heute noch wirft der SĂ€mann in vollem Schwung seine Saatkörner aus. Das Heilswerk fĂ€hrt fort, Wirklichkeit zu werden, und der Herr will sich dazu unser bedienen. Er wĂŒnscht, dass wir, die Christen, seiner Liebe den Weg bereiten, ĂŒberall hin auf der Erde. Er lĂ€dt uns ein, seine göttliche Botschaft in Lehre und Beispiel bis an die Enden der Erde bekannt zu machen. Von uns, die wir Mitglieder einer Gesellschaft, wie sie die Kirche darstellt, und Mitglieder der bĂŒrgerlichen Gesellschaft sind – von einem jeden von uns verlangt er, in der gewissenhaften PflichterfĂŒllung ein zweiter Christus zu sein, dadurch, dass er seine berufliche Arbeit und seine Standespflichten heiligt.

Wenn wir die Welt um uns herum betrachten – die wir ja lieben, weil sie Gottes Werk ist – sehen wir, wie das Gleichnis Wirklichkeit wird: Jesu Wort ist fruchtbar, es weckt in vielen Seelen den Hunger auf Hingabe und Treue. Das Leben und Verhalten derer, die Gott dienen, haben den Lauf der Geschichte verĂ€ndert, und viele von denen, die den Herrn nicht kennen, haben sich, vielleicht ohne es zu wissen, von Idealen bewegen lassen, deren Ursprung sich im Christentum findet.

Wir sehen auch, dass ein Teil des Saatguts auf unfruchtbare Erde fĂ€llt oder unter Dornen und GestrĂŒpp; es gibt Herzen, die sich dem Licht des Glaubens verschließen. Wenn es der Fall ist, dass die Ideale des Friedens, der Versöhnung, der BrĂŒderlichkeit akzeptiert und proklamiert werden, so werden sie doch zu oft in der Praxis widerlegt. So mancher versucht hartnĂ€ckig, aber vergeblich, das Wort Gottes mundtot zu machen und greift dabei, um seine Verbreitung zu verhindern, zu einem brutalen Mittel oder zu einer Waffe, die weniger LĂ€rm macht, aber vielleicht, weil sie den Geist unempfĂ€nglich und stumpf macht, noch grausamer ist: zur GleichgĂŒltigkeit.



 
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