«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Samstag der 2. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.
IV. Buch, Kapitel 11

Christus, den Menschen und seinem Vater ĂŒbergeben, ernĂ€hrt uns mit dem Wort und dem Brot des Lebens

Du, o Gott, bist mein Zeuge, dass kein Ding mich trösten, kein Geschöpf mir Ruhe bringen kann außer dir, mein Gott, den ich ewig zu schauen verlange. In dieser sterblichen HĂŒlle vermag ich das nicht. [...] Ich habe ja die heiligen BĂŒcher zum Trost und als Spiegel meines Lebens und ĂŒberdies deinen heiligsten Leib als besondere Arznei und Zuflucht.

Zwei Dinge sind es, die mir in diesem Leben Ă€ußerst notwendig sind; ohne sie wĂŒrde mir dieses elende Leben unertrĂ€glich sein: Ich brauche im Kerker dieses Leibes Speise und Licht. Darum hast du mir in meiner SchwĂ€che deinen heiligen Leib zur Erquickung fĂŒr mein seelisches und leibliches Leben gegeben und „dein Wort als Leuchte fĂŒr meine FĂŒĂŸe“ (vgl. Ps 119,105). Ohne diese beiden Hilfen könnte ich nicht leben. Denn das Wort Gottes ist meiner Seele Licht und dein Sakrament das Brot des Lebens.

Sie können auch die zwei Tische genannt werden, die in der Schatzkammer deiner heiligen Kirche bereit stehen. Der eine ist der Tisch des heiligen Altares, auf dem das heilige Brot, das ist der kostbare Leib Christi, ruht. Der andere ist der Tisch des göttlichen Gesetzes mit der heiligen Lehre, die uns im Glauben unterweist und uns geradezu hinter den Schleier der Geheimnisse ins Allerheiligste fĂŒhrt. [...]

Dank dir, Schöpfer und Erlöser der Menschen, der, um der ganzen Welt seine Liebe zu bezeugen, uns das grĂ¶ĂŸte Mahl bereitet, in dem du nicht vorbildlich ein Osterlamm, sondern dein heiligstes Fleisch und Blut zur Speise reichst. So erfreust du alle GlĂ€ubigen in deinem heiligen Gastmahl und erquickst sie mit dem Kelch des Heiles, der alle Wonne des Paradieses enthĂ€lt.



 
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