«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



Jeden Tag das
Evangelium des Tages
per Email erhalten:
(kostenlos)


Ihre E-Mail Adresse:


E-Mail bestÀtigen:

















 

Donnerstag der 1. Adventswoche
Kommentar zum heutigen Evangelium
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe
Predigten zum Lukasevangelium, Nr. 26, 4‒5

Auf Christus, dem Fels, gegrĂŒndet

Wenn ihr euch mutig den Versuchungen entgegenstellt, dann ist es nicht die Versuchung selbst, die euch treu und beharrlich macht, sondern sie enthĂŒllt lediglich die Tugenden der Beharrlichkeit und der Tapferkeit, die bereits in euch waren, doch auf verborgene Weise. „Glaubst du“, spricht der Herr, „dass ich mit meinen Worten etwa ein anderes Ziel verfolgte, als das, deine Gerechtigkeit offenbar werden zu lassen?“ (vgl. Hiob 40,3 LXX). Und außerdem sagt er: „Ich habe dich Hunger leiden lassen, um dich erkennen zu lassen, von was du lebst“ (vgl. Dt 8,3‒5)

Auf die gleiche Art und Weise wird auch der Sturm das auf Sand gebaute Haus nicht fester machen. Wenn du also bauen willst, dann baue auf festem Grund. Wenn dann der Sturm anhebt, wird er das nicht umstĂŒrzen können, das auf Stein gebaut ist; doch allem, was auf Sand gebaut sein sollte, zeigt er umgehend, dass seine Fundamente nichts taugen. Deshalb: bevor der Sturm anhebt, die Orkanböen sich entfesseln, die Ströme ĂŒber die Ufer steigen, also solange alles noch ruhig ist, sollten wir unsere ganze Aufmerksamkeit dem Fundament widmen, und dann unsere Wohnstatt mit den verschiedenen und soliden Steinen der Gebote Gottes errichten. Und wenn dann die Verfolgung anbricht und ein grausamer Sturm sich gegen die Christen erhebt, dann können wir zeigen, dass unser Grund auf Fels gebaut ist, auf Jesus Christus (1 Kor 3,11).



 
©Evangelizo.org 2001-2017