«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag der 32. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
Ein einfacher Weg

Wir sind unnütze Sklaven

Bemüht euch nicht darum, die Ursache der großen Menschheitsprobleme zu finden. Begnügt euch damit, zu ihrer Lösung das beizutragen, was euch möglich ist: denen zu helfen, die eurer Hilfe bedürfen. Ich höre Leute sagen, dass wir durch unsere Liebesdienste die Staaten von ihrer Verantwortung gegenüber den Notleidenden und Bedürftigen entbinden. Das beunruhigt mich aber nicht weiter; denn im allgemeinen ist es nicht Liebe, was Staaten gemeinhin anbieten. Ich tue einfach, was ich tun kann – für den Rest bin ich nicht zuständig!

Gott war zu uns so gut! In der Nächstenliebe tätig zu sein ist immer ein Mittel, um ihm näher zu kommen. Seht euch doch an, was Christus während seines Erdenlebens getan hat! Er hat sein Leben damit verbracht, Gutes zu tun (Apg 10,38). Ich erinnere meine Schwestern daran, dass er die drei Jahre seines öffentlichen Wirkens damit verbracht hat, sich um die Kranken zu kümmern, um Aussätzige, Kinder und all die anderen. Genau das tun auch wir, wenn wir durch unsere Tätigkeiten das Evangelium verkünden.

Anderen zu dienen, betrachten wir als unser Privileg, und wir sind ständig darum bemüht, diesem Privileg aus ganzem Herzen gerecht zu werden. Es ist uns bewusst, das unser Tun nur ein Wassertropfen ist im Ozean. Aber ohne unser Tun würde dieser Tropfen fehlen.



 
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