«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Donnerstag der 29. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Isaak der Syrer (7. Jh.), Mönch in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der orthodoxen Kirchen
Asketische Homilien, 1. Sammlung, Nr. 2

„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen“

Tu dir Gewalt an (vgl. Mt 11,12), nimm alle Kraft zusammen und ahme die Demut Christi nach, damit das Feuer, das er in dich hineingeworfen hat, immer mehr um sich greift! Es ist Feuer, das alle von unserer Welt ausgehenden Anstürme auffrisst, die den neuen Menschen zerstören und die Wohnungen des heiligen und starken Herrn beschmutzen. Denn ich versichere dir mit dem heiligen Paulus, dass „wir doch der Tempel des lebendigen Gottes sind“ (vgl. 2 Kor 6,16). Reinigen wir also seinen Tempel, wie auch er rein ist, damit er Verlangen danach hat, darin zu wohnen; heiligen wir ihn, „wie er heilig ist“ (vgl. 1 Petr 1,16); schmücken wir ihn mit allen guten und würdigen Werken.

Erfüllen wir den Tempel, den Ruheplatz seines Willens, gleichsam mit Wohlgeruch und zwar durch reines Gebet, durch das Gebet des Herzens, das nicht zustande kommen kann, wenn man sich den fortgesetzten Anstürmen dieser Welt ausliefert. So wird die Wolke seiner Herrlichkeit deine Seele bedecken, und das Licht seiner Hoheit wird in deinem Herzen leuchten (vgl. 1 Kön 8,10). Alle, die im Hause wohnen, werden erfüllt werden von Freude und Fröhlichkeit. Die Frechen und Gemeinen aber werden unter der Flamme des Heiligen Geistes vergehen.



 
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