«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag der 29. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Isaak der Syrer (7. Jh.), Mönch in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der orthodoxen Kirchen
Asketische Schriften

„Lasst eure Lampen brennen!“

NĂ€chtliches Gebet hat eine große Kraft, eine grĂ¶ĂŸere Kraft als die des Gebets, das wir am Tag verrichten. Deshalb haben alle Heiligen immer nachts gebetet, haben gegen körperliche MĂŒdigkeit und die Annehmlichkeit des Schlafes gekĂ€mpft und ihre leibliche Natur besiegt. Auch der Prophet sagte: „Ich bin erschöpft vom Seufzen, jede Nacht benetzen Ströme von TrĂ€nen mein Bett“ (Ps 6,7), wĂ€hrend er vor Gott in leidenschaftlichem Gebet aus tiefstem Herzen aufseufzte. Und auch: „Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen wegen deiner gerechten Entscheide“ (Ps 118,62). Bei jeder ihrer Bitten, denen die Heiligen bei Gott Nachdruck verleihen wollten, wappneten sie sich mit nĂ€chtlichem Gebet und erhielten sogleich, worum sie baten.

Der Satan selbst fĂŒrchtet nichts so sehr wie nĂ€chtliches Gebet. Es bringt, auch wenn es von Zerstreuungen begleitet ist, gute FrĂŒchte, es sei denn, man bittet um etwas Ungehöriges. Deshalb liefert Satan denen, die nachts wachen, schwere Schlachten, um sie, wenn möglich, von dieser Übung abzubringen, dann vor allem, wenn sie sich als hartnĂ€ckig erweisen. Menschen jedoch, die gegen seine gefĂ€hrlichen Listen einigermaßen gewappnet sind und die Gaben verkostet haben, die Gott in den Nachtwachen schenkt, Menschen, die persönlich die große Hilfe erfahren haben, die Gott ihnen gewĂ€hrt – sie verachten den Teufel und seine List völlig.






 
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