«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag der 28. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
Something Beautiful for God

Gebt, was ihr habt, als Almosen, dann ist alles rein für euch

Man darf sich nicht damit begnügen, Geld zu geben. Geld ist nicht genug, denn es lässt sich auftreiben. Die Armen brauchen unsere Hände, die ihnen dienen, und unsere Herzen, die sie lieben. Die Liebe ist die Religion Christi, die ansteckende Kraft der Liebe.

Wer sich ein Leben in Wohlstand leistet, hat sicher seine Gründe dafür. Er kann ihn sich mit seiner Hände Fleiß erworben haben. In Rage bringt mich nur Vergeudung, bringen mich Leute, die zum Müll werfen, was uns noch von Nutzen sein könnte. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Reichen oder selbst Wohlhabende sehr oft nicht wirklich wissen, was es heißt, arm zu sein. Deshalb können wir ihnen verzeihen; denn Wissen führt notwendig zur Liebe und Liebe zum Helfen. Diese Leute kennen die Armen nicht; deshalb bewegt sie auch ihr Schicksal nicht.

Ich versuche, den Armen durch Liebe zu geben, was die Reichen mit Geld ausrichten könnten. Gewiss würde ich einen Leprakranken um einer Million willen nicht anfassen; aber ich pflege ihn gerne um der Liebe Gottes willen.



 
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