«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Samstag der 27. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Sophronius von Jerusalem (?-639), Mönch und Bischof
Homilie zum Fest der VerkĂŒndigung, 2; PG 87, 3, 3241

„Selig die Frau, deren Leib dich getragen“

„Sei gegrĂŒĂŸt, du Begnadete, der Herr ist mit dir“ (Lk 1,28). Und was gibt es GrĂ¶ĂŸeres als diese Freude, Jungfrau Maria? Was gibt es GrĂ¶ĂŸeres als diese Gnade? [...] Du bist wahrhaft „gebenedeit unter allen Frauen“ (vgl. Lk 1,42), weil du den Fluch Evas in Segen gewandelt hast; weil Adam, der vorher verflucht war, durch dich Segen erlangt hat.

Du bist wahrhaft „gebenedeit unter allen Frauen“, weil durch dich der Segen des Vaters auf die Menschen gesenkt wurde und sie vom alten Fluch befreit hat.

Du bist wahrhaft „gebenedeit unter allen Frauen“, weil durch dich deine Vorfahren gerettet wurden, denn du wirst den Erlöser zur Welt bringen, der ihnen das Heil erwirkt.

Du bist wahrhaft „gebenedeit unter allen Frauen“, weil du, ohne Samen zu empfangen, die Frucht getragen hast, die der ganzen Erde Segen erlangt und sie freikauft vom Fluch, der Dornen hervorbringt.

Du bist wahrhaft „gebenedeit unter allen Frauen“, weil du, der Natur nach eine Frau, wirklich zur Mutter Gottes wirst. Denn wenn Er, den du zur Welt bringen wirst, wahrhaft fleischgewordener Gott ist, dann wirst du mit vollem Recht Gottesmutter genannt, denn Gott ist es, den du in Wahrheit gebierst.






 
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