«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Fest der Hll. Erzengel Michael, Gabriel, Raphael
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Johannes vom Kreuz (1542-1591), Karmelit, Kirchenlehrer
Gesammelte Werke

„Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters“ (Mt 18,10)

Auch kann man unter Hirten, von denen der Mensch hier spricht, ebendie Engel verstehen, denn diese ĂŒberbringen Gott nicht nur unsere Botschaften, sondern tragen auch die Botschaften Gottes zu unseren Seelen, indem sie diese mit sĂŒĂŸen Eingebungen und Mitteilungen Gottes wie gute Hirten weiden; durch ihre Vermittlung bringt Gott sie auch zustande. Und sie schĂŒtzen uns vor den Wölfen, d.h. den bösen Geistern, und sie verteidigen uns vor ihnen wie gute Hirten.

Denn je mehr mir die Engel mir eingeben und die Menschen mich ĂŒber dich lehren, desto mehr machen sie mich in dich verliebt, und so verwunden sie mich alle immer mehr von Liebe.

Das Licht Gottes erleuchtet den Engel, indem es ihn mit seinem Glanz durchdringt und ihn entflammt mit seiner Liebe, denn der Engel ist reiner Geist, ganz auf die Teilhabe am Göttlichen hingeordnet. Normalerweise erleuchtet dieses Licht den Menschen auf unergrĂŒndliche, schmerzliche und leidvolle Weise, weil der Mensch unrein und schwach ist [...]
Wenn der Mensch wirklich geistlich geworden ist und durch die göttliche Liebe umgeformt wurde, die ihn reinigt, dann empfĂ€ngt er die Vereinigung und die liebevolle Erleuchtung Gottes mit einer SĂŒĂŸigkeit, die derjenigen der Engel Ă€hnlich ist [...]

Erinnert euch daran, wie eitel, gefĂ€hrlich und traurig es ist, sich an einer anderen Sache zu erfreuen als am Dienst Gottes. Und bedenkt, was fĂŒr ein Unheil es fĂŒr die Engel darstellte, die sich ihrer Schönheit und ihrer natĂŒrlichen Gaben erfreuen, denn deshalb sind sie in schlimme AbgrĂŒnde gestĂŒrzt.




 
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